Oberliga: TSV Schmiden – HSG Konstanz II 22:30 (11:14). – Saisonstart geglückt: Die neuformierte HSG Konstanz II zeigte im ersten Spiel mit einem deutlichen 30:22 (14:11)-Auswärtserfolg beim TSV Schmiden, über welch großes Potenzial das junge Team verfügt. Lediglich zweimal legten die Schwaben mit 1:0 und 3:2 vor, ansonsten führten die HSG-Talente.

Wenn auch in den ersten Minuten noch etwas Nervosität nach der langen Pflichtspielpause zu sehen war, stabilisierte sich Konstanz rasch und setzte sich nach einem Treffer von Pascal Mack nach 22 Minuten mit 10:6 ab. „Es war eine gute Mannschaftsleistung“, lobte der neue HSG-Trainer Benjamin Schweda und hob vor allem die gute 6:0-Deckung hervor, die Lukas Herrmann ins Spiel brachte – und der dankte mit schönen Paraden.

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Einen besonders starken Eindruck hinterließen die Außen. „Wir haben es im Verbund super gemacht und die Außen mit schnellen Angriffen gut in Szene gesetzt“, fand der 27-jährige. Dabei konnte sich die HSG den Luxus erlauben, zwei Gegenstöße in der ersten Halbzeit zu vergeben. Dennoch stand zur Pause eine Drei-Tore-Führung, die nach dem Wechsel auf 18:11 anwuchs.

Neben dem 30:22-Sieg war die Freude groß über die Comebacks von Jonas Hadlich und Felix Fehrenbach. Schweda: „Wir konnten mehr wechseln und haben technische Fehler des Gegners provoziert. Es war zwar im Angriff noch nicht alles perfekt, aber das war nach der langen Pause ein super Start.“ (joa)

HSG Konstanz II: Herrmann, Gemeinhardt (Tor); Mittendorf (1), Michelberger (3), Böhlefeld (4), Mack (3), Stotten, Fehrenbach (2), Herbel (7/3), Merz (4), Eich (1), Knipp (1), Koester, Lioi (2), Hadlich (2), Adam Czako.

Niederlage beim Aufstiegsaspiranten

SG Köndringen-Teningen – TuS Steißlingen 28:22 (12:10). – Die Partie beim Aufstiegsaspiranten SG Köndringen-Teningen begann verheißungsvoll für den TuS Steißlingen, der nach zwölf Minuten mit 6:3 führte. Die Gäste ließen jedoch in der Folge zahlreiche Chancen ungenutzt, um den Vorsprung auszubauen.

Dies nutzte die SG zum 8:8 (21.) aus. Steißlingen fand nun immer schwieriger Lücken in der starken Defensive, zudem agierte der TuS aufgrund von vier Zeitstrafen oftmals in Unterzahl. So ging die SG mit einer 12:10-Führung in die Pause.

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Zu Beginn des zweiten Abschnitts nahm sich der TuS zu viele überhastete Würfe und leistete sich teils haarsträubende Abspielfehler. Die SG zog innerhalb von zehn Minuten auf 18:12 davon. Von diesem Zwischenspurt konnte sich Steißlingen nicht mehr erholen, während Köndringen-Teningen, angetrieben vom heimischen Publikum, immer mehr aufdrehte.

Spätestens beim Stand von 24:14 (45.) war das Spiel entschieden. Dabei musste sich der TuS auch an die eigene Nase fassen, so vergaben die Gäste satte sechs Siebenmeter.

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„Wir haben durch überhastete und undisziplinierte Angriffsaktionen unseren Gegner eingeladen, uns zu überrennen. In Summe mit den technischen Fehlern ist es dann schwer, in Köndringen zu punkten“, sagte der Steißlinger Trainer Dominik Garcia nach der Auftaktniederlage. (mw)

TuS Steißlingen: Walter, Seeger (Tor); Biedermann (1), Wildöer (2), Storz (1), M. Wangler (2), Hipp (4), Faeser (3), Ströhle (1), F. Wangler (3/2), Maier (2), Klotz (3), Euchner, Glock, Hohlwegler.