Fußball-Verbandsliga: SC Pfullendorf – SV Endingen (Samstag, 15 Uhr, Geberit-Arena) – Das auswärts bei 6:26 Toren noch punktelose, tabellarisch weit abgeschlagene Schlusslicht kommt zum Rückrundenstart in den Linzgau. „Ohne Wenn und Aber, das Spiel müssen wir gewinnen“, sagt SCP-Trainer Adnan Sijaric. Zuletzt verlief die Chancenauswertung nicht sonderlich berauschend. „Wir müssen unseren defensiv ausgerichteten Gegner zu vielen Fehlern zwingen“, gibt der Coach als Marschroute gegen die Kaiserstühler aus. Seine Spieler müssen ihre Muskeln spielen lassen. Eine entscheidende Rolle dürfte dabei die Passgenauigkeit im Offensivspiel sein. Im Hinspiel war dies den Pfullendorfern gut gelungen – das 5:1 bedeutet den bis dato höchsten Erfolg in dieser Saison.

Sijaric weiß, dass seine Mannschaft nicht die Power besitzt, um ihre Gegner prinzipiell „in Grund und Boden zu spielen“. Und dennoch müsse der Ertrag für den betriebenen Aufwand deutlich größer ausfallen. Schließlich gelte es auch, den drei vor ihnen platzierten Konkurrenten an der Tabellenspitze dicht auf den Fersen zu bleiben. Da seiner Einschätzung gemäß den Offenburgern der Meistertitel kaum noch zu nehmen ist, richtet er seinen Fokus umso mehr auf zweiten Platz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigen würde.

Wegen der erneut hochschwappenden Corona-Pandemie hat der SCP entsprechende Vorkehrungen getroffen. „Alles ist safe, die Mannschaft ist durchgeimpft“, betont Sijaric, der die drei noch anstehenden Partien vor der Winterpause unbedingt durchziehen will. Allerdings haben sich Luca Gruler und sein Torsteher und Kapitän Sebastian Willibald erkältet, für letzteren könnte Ronny Klockner zum Einsatz kommen. Bei Joshua Menger, der sich studienbedingt in Neckarrems fit hält, haperte es zuletzt ein wenig im Zusammenspiel. Enorme Fortschritte machen die jungen Kräfte. So gehört David Fritz bereits zum festen Inventar. (jüw)

SC Durbachtal – FC Radolfzell (Samstag, 14.30 Uhr). – Am vergangenen Sonntag in Villingen ging der FC 03 Radolfzell etwas unglücklich als Verlierer vom Platz. Der entscheidende Treffer fiel in der 85. Minute durch einen Traum-Freistoß von Tim Zölle. Damit steht der FC 03 Radolfzell wieder nur knapp außerhalb der gefährdeten Zone. Somit sollte am Samstag ein Sieg gegen Durbachtal eingefahren werden. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz in Ebersweier. Im Hinspiel hatte sich der FC 03 Radolfzell mit Heimvorteil einen 3:0-Sieg gesichert. Der direkte Vergleich spricht für die Mettnauer. In den zwei bisherigen Spielen gegeneinander gab es ein Unentschieden, einmal ging der FCR als Sieger vom Platz.

Personell sieht es bei den Radolfzellern immer besser aus, von den Langzeitverletzten kehren immer mehr wieder auf den Platz zurück. Verstärkung gibt es für Trainer Steffen Kautzmann, da ihm Alexander Stricker nach seiner Verletzung als Co-Trainer zur Verfügung steht. (km)