Oberliga: SG Köndringen-Teningen – TuS Steißlingen (Samstag, 20 Uhr, Ludwig-Jahn-Halle Freiburg-Oberrhein). – Nach knapp einem Jahr Pause steht für den TuS Steißlingen das erste Oberligaspiel gegen die SG Köndringen-Teningen auf dem Programm, und die Mannschaft von Neu-Trainer Dominik Garcia möchte gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen setzen.

Köndringen-Teningen peilt wieder die Rückkehr in die 3. Liga an und geht als Favorit in die Begegnung. Beinahe wäre die SG bereits in dieser Saison schon eine Liga höher aktiv gewesen, allerdings zog sie im Losentscheid um den Aufstieg gegen die TSG Söflingen den Kürzeren. Folglich gehen die Blau-Weißen als Außenseiter in die Begegnung und können befreit aufspielen.

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Nachdem Jonathan Stich berufsbedingt aus dem Traineramt scheiden musste, konnte mit B-Lizenzinhaber Garcia eine starke, interne Lösung gefunden werden. Die Vorbereitung der Hegauer gestaltete sich hierbei alles andere als optimal.

Durch Urlaubsabsenzen und diverse Verletzungen von zahlreichen Spielern konnte nur selten im Sechs-gegen-sechs trainiert werden, und der Fokus lag zwangsweise auf den Kleingruppen. Erst gegen Ende August konnte langsam an den Abläufen gearbeitet werden und es galt, die Spieler möglichst schnell an das neue System von Trainer Garcia zu gewöhnen.

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Mit Tim Faeser und Florian Wangler kamen zwei starke Talente auf der Rückraumposition in den Hegau, zudem wird TuS-Urgestein Matthias Biedermann nach einer Handballpause wieder auflaufen. Allerdings fallen verletzungsbedingt im ersten Spiel der Saison die Rückraumakteure Marvin Storz und Maurice Wildöer aus, des Weiteren steht Linksaußen William Gaus aus beruflichen Gründen die kommenden Spiele nicht zur Verfügung.

„Wie stark wir im Vergleich zu den Ligakonkurrenten sind, ist für mich sehr schwer einzuschätzen. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir, wenn wir unsere Stärken voll ausspielen, mit jedem Gegner in dieser Liga mithalten können“, sagt Trainer Garcia. (mw)

Großer Umbruch bei HSG Konstanz II

TSV Schmiden – HSG Konstanz II (Samstag, 19.30 Uhr). – Nach einem großen Umbruch stammen 16 Spieler des neuen Kaders der HSG Konstanz II aus der eigenen Jugend. Neu sind dabei nicht nur zehn Zugänge, sondern auch die Trainer Vitor de Faria Baricelli und Benjamin Schweda.

Nach dem Zwangsabstieg in die Oberliga wegen des Zweitliga-Abstiegs der ersten Mannschaft ist die HSG-Talentschmiede voller Vorfreude auf die neue Saison. Neben den aus der eigenen A-Jugend-Bundesligamannschaft aufgerückten Adam Czakó, Constantin Eich, Jan Stotten, Jens Koester, Marvin Böhlefeld, Nico Koch, Quirin Köble, Konstantin Pauli kamen Jo Knipp und Gianluca Herbel von den Rhein-Neckar Löwen dazu.

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Mit der Vorbereitung ist der neue Trainer Schweda „absolut zufrieden. Wir haben natürlich schon den Umbruch und das Verletzungspech der ersten Mannschaft gespürt und sind noch nicht richtig eingespielt“, sagt der ehemalige Spielmacher, der seine Karriere im Sommer nach einer schweren Knieverletzung im Alter von nur 27 Jahren hatte beenden müssen.

„Aber“, fügt er an, „wir sind in den letzten Wochen alle einen großen Schritt vorangekommen.“ Pünktlich zum Saisonstart scheint der Kader einsatzbereit. Auch Jonas Hadlich und Felix Fehrenbach können nach langen Verletzungspausen wohl ihr Comeback feiern. Schweda: „Wir freuen uns auf das, was auf uns zukommt. Auf den Wettkampf, auf die Zuschauer.“

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Die Ziele der Konstanzer Drittliga-Reserve sind als Perspektivmannschaft vorrangig die individuelle Weiterentwicklung der vielen Talente. Dass die HSG von vielen Konkurrenten auf das Schild des Favoriten für die beiden Aufstiegsplätze gehoben wird, teilt Schweda hingegen nicht. Ein Platz unter den ersten acht Mannschaften sei das Ziel. „Keiner weiß, wie die Teams nach der langen Pause drauf sind“, beschreibt er die Oberliga, deren Teilnehmer lange weder trainieren noch spielen durften.

Vor dem ersten Spiel beim TSV Schmiden gilt daher die Konzentration ganz der eigenen Mannschaft. Wie in den letzten Jahren steht Schwedas Team für attraktiven Tempohandball. „Die Oberliga ist eine Top-Plattform für die jungen Talente“, so das HSG-Eigengewächs. „Hier kann sich jeder auf sehr hohem Niveau zeigen.“ (joa)