Handball, 3. Liga Frauen: Die Handballerinnen des SV Allensbach befinden sich mitten in der Vorbereitung auf die neuen Saison. Da in der Aufstiegsrunde im Mai der Relegationsplatz, der zum Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzwölften der 2. Bundesliga berechtigt hätte, knapp verpasst wurde, tritt der SVA auch in der kommenden Saison wieder in der 3. Liga an. Hier gibt es sechs Staffeln, die zwar regional eingeteilt, aber von „A“ bis „F“ benannt sind. Nach der regulären Runde mit Hin- und Rückspielen berechtigen die Tabellenplätze eins und zwei zur Teilnahme an einer Aufstiegsrunde. Die Plätze sieben bis zwölf gehen in eine Abstiegsrunde. Die restlichen Teams haben die Möglichkeit, an einem freiwilligen Ligacup teilzunehmen.

Der SV Allensbach befindet sich in der Staffel F mit zwölf Teams. Neben den letztjährigen Vertretern FrischAuf Göppingen II, TSV Haunstetten, HSG Würm-Mitte, TV Nellingen, TuS Metzingen II, HCD Gröbenzell, TSV Heiningen, TS Herzogenaurach und TSV Wolfschlugen, sind mit dem HC Erlangen und TuS Steißlingen auch zwei Aufsteiger mit dabei. Für die Allensbacherinnen beginnt die Saison mit einem Auswärtsspiel am 5. September bei der TS Herzogenaurach. Durch den frühen Start der neuen und das späte Ende der vergangenen Saison verläuft auch die Vorbereitung anders als in den vergangenen Jahren. Die Zeitspanne ist kürzer und die Planung des traditionellen Skoda Cups-gestaltete sich wieder als schwierig, weshalb das Turnier auch in diesem Jahr nicht stattfindet.

Im Rahmen der Vorbereitung hat der SV Allensbach am Erna-Feinauer-Turnier in Leinfelden teilgenommen und Platz vier belegt. Ein Testspiel gegen den Württembergligisten TV Weilstetten entschieden die Allensbacherinnen mit 33:20 klar für sich. In den kommenden Wochen stehen noch weitere Partien an in der Riesenberghalle gegen Rotweiss Thun (Schweizer SPL1) am 21. August sowie zwei Auswärtsspiele beim Oberligisten SG Schenkenzell/Schiltach am 27. August und Yellow Winterthur (SPL1) am 31. August.

Das Gesicht des Teams hat sich kaum verändert, man setzt auf Kontinuität. „Der Altersdurchschnitt hat sich bei uns aber nochmals gesenkt. Wir gehen mit einer jungen Truppe, die gespickt ist mit erfahrenen Spielerinnen, an den Start“, sagt der Vorsitzende des Handball-Sportmanagement Allensbach, Andreas Spiegel. Zu den hoffnungsvollen Talenten gehört U19-Nationalspielerin Kimberly Gisa, die vor Kurzem bei der EM am Start war. (asp)