SC Pfullendorf – SV Endingen (Samstag, 15.30 Uhr, Geberit-Arena) – Die unfreiwillige Spielpause haben die Pfullendorfer gut genutzt, nachdem die Partie in Radolfzell wegen eines Corona-Falles bei den Gastgebern ausgefallen war. So ist Trainer Adnan Sijaric von seinem grippalen Infekt genesen, und auch einige seiner Spieler haben ihre Wehwehchen auskurieren können.

Jetzt wurden die Zügel vom Coach wieder fest angezogen. Gilt es doch, die makellos weiße Heimweste gegen Endingen am Samstag und in der Nachholpartie gegen den FC Radolfzell (Spiel wurde getauscht) am nächsten Mittwoch zu verteidigen. Pfullendorfs Coach setzt darauf, dass sein immer noch die Tabellenspitze anführendes Team in punkto Spielrhythmus nichts eingebüßt hat und es an Ehrgeiz nicht mangelt. „Wir sollten so selbstbewusst sein und alles reinlegen, um das Spiel gegen Endingen zu gewinnen“, lautet seine unmissverständliche Order.

Das könnte Sie auch interessieren

Den Kaiserstühlern gelang es zuletzt, ihren verkorksten Saisonstart vergessen zu machen. Und sie legten bei ihrem ersten Saisonsieg gegen Durbachtal erstmalig ihr vorhandenes Offensivpotenzial frei – 5:4 hieß es am Ende in einem äußerst turbulenten Match. Dass die Elf von Trainer Manuel Gleichauf wieder frischen Mut geschöpft hat und sich beim Sportclub nicht chancenlos sieht, davon zeugt auch der eingesetzte Bus, der 50 Endinger Fans mit in den Linzgau bringen soll.

Für diese Partie hat SCP-Coach Sijaric in personeller Hinsicht „die Qual der Wahl“. So kann Silvio Battaglia, sein personifizierter Torabschlussgarant, nach auskurierter Bänderdehnung wieder zum Zuge kommen. Sein Debüt wird Ronny Klockner geben, der den privat verhinderten Sebastian Willibald zwischen den Pfosten vertritt.

Das könnte Sie auch interessieren

„Der junge Mann aus Ostrach hat eine große Spannbreite, da habe ich keine Bauchschmerzen, ihn spielen zu lassen“, zeigt Sijaric volles Vertrauen zu seinem 20-jährigen Torstehertalent. Eine zusätzliche Mittelfeld-Alternative bietet Amadou Marena an, der in der Zweiten die physische Basis für einen weiteren Einsatz im Verbandsliga-Team geschaffen hat. (jüw)

SV 08 Kuppenheim – FC 03 Radolfzell (Samstag, 14.30 Uhr). – Beide Mannschaften mussten am vergangenen Wochenende wegen Corona pausieren und sind froh, dass wieder gespielt werden kann. Kuppenheim ist schlecht in die Runde gestartet und konnte in den ersten vier Spielen erst einen Sieg erspielen, was den Rücktritt von Trainer Matthias Frieböse zur Folge hatte. Neuer Coach ist der 27-jährige Lucca Strolz, ein echter Kuppenheimer, der dafür sorgen soll, dass es wieder ruhiger rund um das Wörtelstadion zugeht.

Das könnte Sie auch interessieren

Der FC 03 Radolfzell reist mit dem letzten Aufgebot nach Kuppenheim. Nur 13 Feldspieler und zwei Torhüter werden die Fahrt antreten, der Rest ist verletzt oder noch in Quarantäne. So werden die Jungen wieder zum Einsatz kommen, die in Durbach ihre Sache sehr gut gemacht haben. Der FC Radolfzell brennt darauf, Zählbares aus Kuppenheim mitzubringen, um am kommenden Mittwoch mit Rückenwind in das Nachholspiel gegen Pfullendorf gehen zu können.

Da das Mettnaustadion kein Flutlicht hat und die Sicherheitsvorgaben auf dem Kunstrasen nur schwer umzusetzen sind, haben sich die Verantwortlichen mit dem SC Pfullendorf geeinigt und den Spielort getauscht. Somit findet das Nachholspiel am Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Geberit-Arena unter Flutlicht statt. (km)