Die zweite Runde des BW Stabi-Cup 2022 stand ganz im Zeichen des Nachwuchses. 24 motivierte Einsteiger aus Leinfelden-Echterdingen und aus dem Leichtathletik-Bezirk Hegau-Bodensee tummelten sich bei perfektem Wetter im Hegau-Stadion in Engen. Ergänzt wurde das Springerfeld durch Athleten aus Schaffhausen und vor allem durch Kaderathleten des Olympiastützpunktes Stuttgart, die das Springen zur Vorbereitung für die Höhepunkte der Saison nutzten.

In der ersten Springerrunde legten die hoch motivierten Athleten gleich richtig los und verbesserten ihre Leistungen reihenweise zum Teil erheblich. Bei besten Bedingungen und mit Unterstützung der Trainer, Eltern, die mit Anklatschen nachhalfen sowie Unterhaltung und Musik sammelten die Springer vielfältige Erfahrungen im ihrem zweiten Wettkampf. Anjuli Knächse (LG Leinfelden-Echterdingen) und Winfried Herzig (TV Engen) als Organisatoren und Trainer hatten alle Hände voll zu tun, ihre Athleten zu betreuen und freuten sich mit ihren Schützlingen zusammen über tolle Leistungen. Auffällig waren die Veranstaltungs-T-Shirts, die das Gesamtbild in Engen als gemeinschaftliche Veranstaltung prägten.

In der zweiten und dritten Runde des Springens zeigten dann die Kaderathleten des Landesstützpunkts ihr Können. Herausragend war die Leistung von Lion Jerome Tür (U20) von der LG Neckar-Enz, der mit 4,91m den höchsten Sprung des Tages hinlegte und zeigte, dass es noch deutlich höher hinausgehen kann. Ben Bichsel von der LG Radolfzell, zeigte mit seinen übersprungenen 4,71m, dass er im Aufwärtstrend ist. Beide erklärten selbstbewusst ihr Saisonziel mit der Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft in Kolumbien.

Mit neuer Bestleistung präsentierte sich Stella Neufeld vom LAZ Ludwigsburg (U20), die noch knapp an der 4- Meter-Marke scheiterte, aber mit 3,91m immerhin eine neue Bestmarke setzte. Sie korrigierte im Gespräch ihre Saisonziele. Man darf gespannt sein, wie es bei ihr weitergeht. Lokalmatadorin Luzia Herzig vom TV Engen verbesserte sich auf 3,81m und deutete an, dass es für sie wieder deutlich höher hinausgehen kann.

Landestrainer Stephan Munz zeigte sich erfreut über das große Springerfeld von insgesamt 42 Athleten an diesem erlebnisreichen Sonntag, und es bleibt zu hoffen, dass die Nachwuchsförderung in dieser interessanten und anspruchsvollen Disziplin Früchte trägt.