3. Liga: TSV Blaustein –HSG Konstanz (Samstag, 20 Uhr, Lixsporthalle). – Nach dem erfolgreichen Start in Plochingen folgt für Drittliga-Spitzenreiter HSG Konstanz mit der Partie beim TSV Blaustein direkt das nächste Duell in fremder Halle. Es gilt für die Zuschauer eine FFP2-Maskenpflicht und die 2G-plus-Regel.

Zwar lief zuletzt in Plochingen noch nicht alles so glatt wie vor der Pause, doch die HSG zog immer dann das Tempo an, wenn es darauf ankam und gab so selbst in gefährlichen Momenten immer die richtigen Antworten. Besonders heiß auf den Wettkampf war Trainer Jörg Lützelberger.

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„Man hat sich gut auf den Gegner vorbereitet, möchte seine Stärken auf das Spielfeld bringen und die Schwächen des Gegners ausnutzen“, erklärt er. Die Aufgabe als Trainer ist es, dass die eigene Mannschaft ihre Möglichkeiten besser ausschöpft und „die Dinge beim Gegner nicht so gut klappen“, lächelt der 36-Jährige.

Neben der taktischen Komponente kommt die des Vergleiches hinzu, die für den EHF-Mastercoach den Reiz ausmacht. Im Eins-gegen-Eins, im Wurfduell, „das macht das Spiel aus“, so Lützelberger. „Das macht alles mehr Spaß, wenn es um ein Ergebnis geht und man zwei Punkte bekommt, wenn man es gut macht.“

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Bislang hat es die Mannschaft des Wahl-Lindauers immer gut gemacht, die HSG konnte alle 15 Spiele erfolgreich gestalten. Dafür gelte es nun auch wieder in Routinen und einen Rhythmus zu kommen.

Das nächste Level auf diesem Weg stellt der TSV Blaustein dar. Ein Gegner, der nicht unterschätzt werden darf. Vier Spiele ist er ungeschlagen und holte in diesen vier Partien vier seiner bislang fünf Punkte, darunter ein Sieg gegen den HBW Balingen-Weilstetten II und ein Punktgewinn gegen Oppenweiler/Backnang.

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Seit Ex-Bundesligaprofi Jan-Marco Behr sich wieder ausschließlich auf seine Rolle als Spieler konzentrieren kann und das Amt des Trainers auf den neu verpflichteten Österreicher Markus Klemencic-Müller überging, läuft es, und Blaustein hat sich sehr positiv entwickelt.

Mit Behr und dem international und Zweitliga erfahrenen Zwei-Meter-Mann Nikola Potic, zuvor bei Metalurg Skopje aktiv, verfügt Blaustein über eine extrem erfahrene Rückraumachse, aber auch ein gutes Spiel an den Kreis. Es ist daher höchste Konzentration bei der HSG gefordert.

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„Wir wollen dort kämpfen und gut Handball spielen, damit wir am Samstagabend besser sind“, beschreibt Lützelberger seine klaren Absichten. „Blaustein ist auch in der Breite besser geworden und kann inzwischen mehr durchwechseln. Aber auch wir wollen zeigen, dass wir besser werden.“

Wenn es wieder kribbelt und Lützelberger voller Freude auf und ab tigert, bevor seine Mannschaft mit der lautstarken Unterstützung durch den HSG-Fanclub aus der Kabine laufen wird.