Fußball-Verbandsliga: DJK Donaueschingen – FC 03 Radolfzell (Samstag, 15.30 Uhr). – Am Wochenende geht es für den FC 03 Radolfzell nach Donaueschingen. Die Bilanz spricht für die Radolfzeller, die gegen die DJK bisher 17 Siege bei nur zwei Niederlagen geholt haben. Donaueschingen ist schlecht aus den Startlöchern gekommen und konnte am letzten Spieltag den ersten Sieg einfahren – was wohl auch daran liegt, dass Trainer Heine noch nie die komplette Mannschaft zur Verfügung hatte. Im SBFV-Pokal zeigte das Team ein anderes Bild und steht wie der FC 03 Radolfzell im Viertelfinale. Das zeigt, dass man bei dieser Mannschaft nicht vor Überraschungen sicher ist.

Für die am vergangenen Wochenende spielfreien Radolfzeller ist der Spieltag nicht schlecht verlaufen. Auf Tabellenführer Auggen beträgt der Rückstand nur fünf Punkte bei einem Spiel weniger, auf den ersten Abstiegsrang hat man allerdings auch nur einen Puffer von vier Punkten. Genau diesen belegt der Gegner aus Donaueschingen. Will der FC 03 Radolfzell weiter nach oben schauen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ist ein Sieg in diesem Spiel Pflicht. Durch die Pause konnten sich die angeschlagenen Spieler etwas erholen, jedoch ist die Verletztenliste noch groß. Bei dem einen oder anderen Spieler wird es sich wohl erst im Abschlusstraining zeigen, ob er schon fit genug für einen Einsatz ist. (km)

Karaosman warnt vor Kehl

Kehler FV – SC Pfullendorf (Samstag, 14 Uhr, Rheinstadion) – Der Ligadritte SC Pfullendorf steht bei den schlecht in die Saison gestarteten Kehlern, die siegloser Vorletzter sind, vor einer heiklen Aufgabe. „Ihr Tabellenplatz darf uns nicht betriebsblind machen. Denn Kehl ist zuhause stark und hat im eigenen Stadion bisher seine beiden Punkte geholt“, weist Pfullendorfs Co-Trainer Hakan Karaosman auf diese Tatsache hin – er selbst wird eventuell noch ein viertes Mal den Chefcoach Adnan Sijaric vertreten.

Dass die sich selbst dem vorderen Kreis zuordnenden Kehler mit ihrem Coach Frank Berger noch nicht im Ligamodus befinden, der Knoten noch nicht geplatzt ist, dafür werden neben üblichen Verletzungen auch die Urlaube einiger wichtiger Spieler genannt. Doch sie sind wieder zurück und wollen gegen Pfullendorf kämpfen und beißen. Und es kommt die Statistik erschwerend hinzu: In den sechs letzten Begegnungen gingen die Grenzstädter jeweils als Sieger hervor.

Hakan Karaosman erwartet ein weiteres Spiel der packenden Sorte. Und er setzt darauf, dass das Momentum, wie schon gegen Denzlingen, in entscheidenden Situationen auf der Seite des Sportclubs steht. Hochzufrieden stimmt ihn der Entwicklungsprozess seiner jungen Kräfte, die wissbegierig „alles aufsaugen“ würden. So hat David Fritz bei seinem Positionswechsel von der zentralen Defensive auf die Außenbahn überall einen souveränen Part gespielt. Auch der den weiterhin verletzten Bartosz Broniszewski ersetzende Jan Konrad gilt als gleichwertiger Qualitätsgarant.

Ebenso gut macht sich der offensive Mittelfeldmann Mentor Caqiki. Jetzt kommt mit Joshua Menger ein weiterer Akteur nach längerer Auszeit zurück. Wogegen Luca Gruler und Silvio Battaglia weiterhin passen müssen. (jüw)