Bundesliga: TV Wetzgau – StTV Singen 51:24. – Das Team des StTV Singen trat gegen den TV Wetzgau nach der schweren Verletzung von Christian Dehm ersatzgeschwächt an. Dennoch wollten es die Singener dem TV Wetzgau, der sich mit einem Sieg das Ticket für das Halbfinale sichern wollte, so schwer wie möglich machen.

Die Hohentwieler begannen am Boden überraschenderweise souverän. Benjamin Gischard holte gegen seinen Kontrahenten zwei Punkte, und Tim Leitenmair hielt Carlo Hörr einigermaßen in Schach, sodass Luca Pollin und Julian Weller jeweils vier Punkte holen und somit den Boden für den StTV Singen mit 10:4 entscheiden konnten.

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Am Seitpferd ging dann allerdings zum Leidwesen von StTV-Trainer Axel Leitenmair ziemlich alles schief. Keiner seiner Turner konnte die Übung ohne Fehler beenden. Somit ging das Seitpferd mit 10:0 an die Heimmannschaft. Auch an den Ringen hatten die Singener überhaupt keine Chance, die Wetzgauer Turner waren einfach zu stark. Dieses Gerät ging mit 12:3 an die Heimmannschaft.

Nach der Pause ging es an den Sprung. Das Turn-Team Singen griff noch einmal voll an. Die überragenden Sprünge von Benjamin Gischard und Julian Weller, die beide einen Kasamatsu mit eineinhalb Schrauben turnten, brachten insgesamt fünf Punkte ein. Die Führung bauten Daniel Popescu und Luca Pollin noch aus. Damit gewann der StTV Singen den Sprung mit 8:0 Punkten.

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An den letzten beiden Geräten, dem Barren und dem Reck, gab es dann für die wacker kämpfenden Singener nichts mehr zu holen. Ohne Christian Dehm, der normalerweise am Barren und Reck gesetzt ist, war für die Gäste nichts mehr drin. Immerhin konnte der StTV Singen zwei Geräte gewinnen und somit vier Gerätepunkte holen. (al)

StTV Singen: Benjamin Gischard, Dominik Grandl, Philipp und Tim Leitenmair, Matthias Mayer, Luca Pollin, Daniel Popescu, Julian Weller, Rainer und Volker Wiechert.

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