Fußball-Oberliga: Eigentlich hatten die Vertreter der Fußball-Oberliga bereits am Mittwoch, 18. November, über den weiteren Verlauf der Saison entscheiden wollen. Doch daraus wird nichts. Der Grund: Die Politik lieferte bei ihren Beratungen am Montag keine verwertbaren Ergebnisse, wie es mit dem Sport nach dem November-Lockdown weitergehen soll. Am Mittwoch, 25. November, will die Bund-Länder-Konferenz erneut tagen und die weiteren Maßnahmen beschließen.

Da den Clubs somit eine neue Entscheidungs-Grundlage entzogen wurde, beschlossen die 21 Oberligavereine am Montagabend, ebenfalls noch eine Woche zu warten. „Wir warten ab, wie die Bund-Länder-Konferenz in einer Woche entscheidet, haben aber weiterhin die Hoffnung, dass wir im Dezember noch zwei oder drei Spiele austragen können“, sagt Heiner Baumeister, Sprecher des Württembergischen Fußball-Verbandes.

Inzwischen wurden die Vereine über die drei möglichen Spieltermine im Dezember informiert. Vorgesehen sind das Wochenende 12./13. Dezember, Mittwoch, 16. Dezember, und das Wochenende 19./20. Dezember.

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Sollten die Termine wahrgenommen werden, hätten die Rielasinger nach aktuellem Stand der Dinge exakt zwei Wochen Zeit, sich im Training auf die erste Partie nach dem Lockdown vorzubereiten. Ein Antrag des Klubs, bereits im November wieder das Training aufzunehmen, wurde von der Gemeinde abgelehnt. Wie bereits berichtet, hatten die Stuttgarter Kickers und der SGV Freiburg von ihren zuständigen Behörden die Erlaubnis für Training im November erhalten, was für Unmut beim 1. FC Rielasingen-Arlen und auch beim FC 08 Villingen sorgte.