Fußball-Oberliga: SV Oberachern – 1. FC Rielasingen-Arlen (Mittwoch, 18 Uhr). – Vor rund acht Wochen haben beide Vereine das Endspiel im Verbandspokal ausgetragen. Der 1. FC Rielasingen-Arlen siegte am Finaltag der Amateure mit 3:0, beim SV Oberachern war es der Auftakt in eine Saison, in der bisher kaum etwas gelungen ist. Nur eine Woche nach dem Pokalfinale startete der SVO mit einem 0:4-Debakel gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen in die Oberliga. Und es wurde kaum besser – sportlich lief es nicht, und am Vorabend der Partie am vierten Spieltag gegen Rielasingen-Arlen wurde ein Teammitglied positiv auf Corona getestet, woraufhin das gesamte Team des SV Oberachern in Quarantäne musste.

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Nach zwölf Tagen ohne Training und Spiel verloren die Ortenauer weiter an Boden. Aktuell haben sie erst sieben Spiele absolviert, und die Terminhatz bleibt bestehen. „Wir gehen auf dem Zahnfleisch“, sagte Trainer Mark Lerandy nach dem 0:2 gegen Neckarsulm am vergangenen Samstag, „ich habe schon nach 20 Minuten gemerkt, dass die Kräfte nachgelassen haben.“ Zumal das Verletzungspech bei Oberachern auch am Samstag zugeschlagen hat. Gleich drei Spieler klagten über muskuläre Probleme nach dem Spiel. Eine Rotation in der Mannschaftsaufstellung, bei der derzeitigen Häufung der Spiele sicher sinnvoll, ist angesichts der derzeitigen Personalprobleme sehr schwierig. Dennoch hat Mark Lerandy „keine Angst, dass wir absteigen, im Laufe der langen Saison schaffen wir das“, betont der ehemalige Pfullendorfer.

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Beim 1. FC Rielasingen-Arlen dagegen herrscht nach dem Derby-Sieg gegen Villingen und vier ungeschlagenen Spielen eine hervorragende Stimmung. Dennoch tun die Hegauer gut daran, genauso konzentriert in das Spiel beim Tabellenvorletzten zu gehen wie gegen den FC 08 Villingen. Trainer Michael Schilling ist sich bewusst, dass es ein schwieriges Spiel werden wird, auch wenn die Ortenauer bisher nur auswärts punkten konnten.

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Zwar kann auch der Rielasinger Coach angesichts des straffen Spielplans einen Kräfteverschleiß bei seinem Team feststellen. Dennoch waren die läuferischen und kämpferischen Leistungen zuletzt herausragend, weshalb der Schweizer vor allem die Mentalität seiner Mannschaft lobt.

Tobias Bertsch war am vergangenen Sonntag wieder von Anfang an dabei. Verzichten musste Schilling dagegen auf Dominik Almeida, hinter dem auch für das Spiel am Mittwoch ein dickes Fragezeichen steht, nachdem er sich in Pforzheim kurz vor Schluss an der Leiste verletzt hatte. (te)

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