Der 1. FC Rielasingen-Arlen wird sein Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim Zweitligisten Holstein Kiel austragen. „Schweren Herzens haben wir das Heimrecht gegen Holstein Kiel abgeben müssen. Wir mussten dem großen Druck nachgeben, der uns seitens des DFB aufgebürdet wurde“, schreibt der Verein auf Facebook.

„Mit den vielfältigen Hygienebestimmungen, die momentan bei DFB-Spielen herrschen, kam nur ein bundesligataugliches Stadion in Frage“, heißt es weiter. Selbst Stadien wie in Pfullendorf und Villingen seien abgelehnt worden, sodass nur das Schwarzwald-Stadion in Freiburg als möglicher Spielort infrage gekommen wäre.

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„Wir haben alle Kontakte spielen lassen, selbst der Draht zum DFB-Präsidenten und ehemaligen SC-Freiburg-Präsidenten Fritz Keller hat nichts genützt, und wir haben vom SC Freiburg mangels Personal in der Urlaubszeit und dem darauffolgenden Bundesligastart, eine Absage bekommen“, schreibt der Verein weiter.

Da es aus wirtschaftlichen Gründen keine weiteren Alternativen gegeben habe, werde die Oberliga-Mannschaft aus dem Hegau nun am Sonntag, 13. September, um 15.30 in Kiel antreten. „Gästefans sind leider wegen derzeitiger Corona-Bestimmungen nicht erlaubt“, heißt es in der Mitteilung. „Das ist ein herber Schlag für alle Beteiligten, Spieler und natürlich Fans inklusive.“

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Der 1. FC Rielasingen-Arlen steht mit dieser Entscheidung nicht alleine da. Bereits der TSV Havelse (Niedersachsen), Nordost-Regionalligist VSG Altglienicke sowie der Hamburger Pokalsieger Eintracht Norderstedt hatten auf ihr Heimrecht in der ersten DFB-Pokalrunde verzichtet.

So spielt Havelse beim Bundesligisten Mainz, Altglienicke tritt beim 1. FC Köln an und Norderstedt in Leverkusen. Die hohen Corona-Auflagen sind für viele Amateurclubs kaum zu meistern.

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