3. Liga: 20 Jahre jung ist Knezevic erst vor wenigen Wochen geworden und in dieser Saison dennoch schon richtig wertvoll für die HSG. Ganz besonders, seit sich Peter Schramm das Kreuzband angerissen hat und noch Monate ausfallen wird. Mit 47 Treffern ist Knezevic drittbester Torjäger und zweitbester Feldtorschütze.

„David entwickelt sich von Tag zu Tag weiter“, bekommt er ein Lob von Melchert. Der Ehrgeiz des zwei Meter großen Rückraumspielers ist groß. Manchmal kann Knezevic alles gar nicht schnell genug gehen. „In diesen Momenten will er vielleicht sogar zu viel“, so Melchert. Auf der anderen Seite: „Nur solche Spieler kommen wirklich weiter. David ist noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung.“

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In Konstanz bekam das Talent nach seinem Wechsel aus der Jugend von Frisch Auf Göppingen das Vertrauen und die Zeit, sich an die Härte im Männerhandball zu gewöhnen. Diese Zeit werde man ihm weiter geben, sagt der Manager – und: „Wir erhoffen uns weitere Schritte von ihm.“

Der ehemalige deutsche Jugend-Nationalspieler, dessen Vater Aleksandar 136 Mal für die jugoslawische Nationalmannschaft auflief, fühlt sich pudelwohl in Konstanz. Hier studiert Knezevic Psychologie – und „das Umfeld, die Mannschaft und alles andere passt einfach. Ich habe nicht lange vor meiner Unterschrift überlegen müssen.“

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Schließlich beschreibt auch Trainer Jörg Lützelberger den langen Mann als „sehr ehrgeiziges, junges Talent. Ein Spieler mit ganz viel Potenzial, der in dieser Saison schon angedeutet hat, was für ihn möglich ist. Eine sehr gute Nachricht, dass er dabei bleibt.“

Zunächst steht nun etwas Erholung im Fokus, ehe ab 27. Dezember das Impuls-Trainingscamp bevorsteht. „Wir wollen das Maximale herausholen. Dass wir gerne aufsteigen wollen, ist kein Geheimnis. Dafür müssen wir hart arbeiten“, sagt David Knezevic – der noch junge und doch schon so wichtige Spieler der HSG Konstanz.