Fußball-Verbandsliga: FC Radolfzell – SV Endingen (Samstag, 14 Uhr, Mettnau-Stadion). – Will der FC 03 Radolfzell an der oberen Tabellenhälfte dranbleiben, ist zwingend ein Sieg nötig. So wollen die Mettnauer im Heimspiel gegen Endingen nach drei Partien ohne Sieg ihren Abwärtstrend stoppen. Wie schnelllebig der Fußball doch sein kann, zeigte sich vergangene Woche. Am Mittwochabend gewann der FC Radolfzell im Pokal bei den SF Elzach-Yach mit 4:0 und spielte im Stile einer Spitzenmannschaft. Nur vier Tage später war an gleicher Stelle alles anders, als das Team eben dort beim 2:3 die erste Saisonniederlage kassierte.

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Nun soll es wieder nach ober gehen. Schaut man auf die Statistik, sieht es für Radolfzell gegen Endingen nicht gut aus. Aus den letzten elf Spielen gab es lediglich drei Siege bei sechs Niederlagen. Ganz anders der Blick auf die Tabelle: Der Tabellenzehnte aus Radolfzell trifft auf das punktlose Schlusslicht.

Radolfzell spielte bisher eine gute Runde. Im Kader der Mettnauer sieht es allerdings nicht so gut aus, denn zum großen Radolfzeller Lazarett kommt die Gelb-Rot-Sperre von Elias Christiansen. Zudem wird Felix Wäschle fehlen. Einen Lichtblick gibt es bei Alex Stricker, er nimmt seit dieser Woche wieder am Mannschaftstraining teil. Ob er schon zum Einsatz kommt, ist offen.

Nach dem Spiel der ersten Mannschaft trifft die C-Jugend des FC Radolfzell in der Oberliga Baden-Württemberg um 17 Uhr auf den VfB Stuttgart II. (km)

FC Auggen – SC Pfullendorf (Samstag, 14.30 Uhr, Lettenparkstadion). – Der SC Pfullendorf hatte zuletzt in punkto Spielwitz einen deutlichen Aufwärtstrend verbucht. „Wir müssen an der Dynamik noch mehr arbeiten und schnellere Entscheidungen treffen“, spornt Hakan Karaosman seine Schützlinge dazu an, eine weitere Schippe draufzulegen.

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Als Assistent des noch im Urlaub befindlichen Cheftrainers Adnan Sijaric wird er in dieser Partie die Kommandos von der Seitenlinie aus geben. Da passt ihm Neuerwerbung Nicola Guglielmelli sicher prima ins Konzept, der mit seiner höherklassigen Erfahrung auf dem Platz fleißig zu kommunizieren versteht und dabei den Dirigentenstab schwingt. Durch sein Mitwirken hat sich das gesamte Zusammenspiel verbessert, wovon auch laufstarke Akteure wie Heiko Behr ihren Nutzen ziehen.

Warnung vor dem Stürmer

Die erkennbaren Fortschritte sollen sich auch auszahlen, wenn sich die bis dato ungeschlagenen Pfullendorfer auf ihre Reise ins 175 Kilometer entfernte Markgräflerland machen und sich als Tabellenfünfter mit dem um einen Platz besser gestellten FC Auggen messen.

Allerdings haben die Auggener ihre ersten beiden Heimspielen gewonnen, mit dem 4:1-Sieg über hochgehandelte Lahrer sogar einen Paukenschlag gesetzt. Sie profitieren dabei von Bastian Bischoff, ihrem Torjäger, der sein Karriereende wieder rückgängig machte und sein Comeback abgab. „Dort müssen wir den Kampf annehmen“, fordert Hakan Karaosman einen hellwachen Auftritt seines Pfullendorfer Teams. Damit am Ende zumindest ein Teilerfolg herausspringt. Fehlen wird ihm jedoch Luca Gruler, der sich eine Leistenverletzung zugezogen hat. Angeschlagen ist zudem Samuel Peter, der Wirbelwind im Angriff, der zuletzt als Doppelpacker glänzte. (jüw)