Handball, 2. Bundesliga: HSG Konstanz – VfL Eintracht Hagen 23:30 (8:14). – Zwei bisher punktlose Teams trafen am Freitagabend in der Konstanz Schänzlehalle aufeinander. Wer aber ein knappes und spannendes Kopf-an-Kopf-Duell um den jeweils ersten Saisonsieg erwartet hatte, der wurde sehr schnell eines Besseren belehrt. Schon rasch zogen die Gäste, die in der Offensive deutlich zielstrebiger und in der Abwehr konzentrierter wirkten als die Gastgeber, davon. Rasch stand es 0:4, nach 10 Minuten 1:6 und nach 15:30 Minuten Spielzeit war die Distanz gar auf acht Tore angewachsen (2:10) und wenig später stand es 2:11. Man musste sich um die Gastgeber Sorgen machen.

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Und dabei hatten die Konstanzer noch Glück, dass mit Leon Grabenstein ihr bester Mann im Tor stand, sonst hätte es noch schlimmer ausgesehen. Daher war die Frage des Hallensprechers „Wo ist der achte Mann“ unangemessen, denn trotz eher durchwachsener Leistungen der HSG-Akteure fehlte es nicht an Unterstützung von den Rängen – der Mann im Tor und der „achte Man“ waren in Form, aber der Rest...

Gleich vier Mal ließen die HSG-Akteure gegen nun etwas nachlässiger werdende Gäste die Chance aus, den Rückstand noch vor der Pause auf fünf Tore zu reduzieren. Immerhin gelang mit dem 8:14 mit dem Pausenpfiff noch eine kleine Korrektur.

Nach der Pause dann lief es bei der HSG besser, Joel Mauch und Samuel Wendel agierten nun mit je vier Treffern zielstrebiger, doch dem Team aus Hagen gelang es, die Führung auf zumeist sechs bis sieben Treffer zu konservieren.

Und so ging es dann auch mit einem 17:24 in die Schlussphase, in die letzten zehn Minuten. Und da der VfL Eintracht Hagen stets, wenn die HSG ein wenig verkürzen konnte, eine Antwort parat hatte, kam keine echte Spannung mehr auf, zumal auch VfL-Keeper Mats Grzesinski wie sein Gegenüber einen guten Tag erwischte und mit einer Reihe von Paraden seinen Teil dazu beitrug, dass die HSG Konstanz nicht mehr für Spannung sorgen konnte.

Immerhin lässt aus Sicht der Konstanzer hoffen, dass nach dem frühen deutlichen Rückstand zumindest die zweite Hälfte ausgeglichen gestaltet werden konnte.

HSG Konstanz: Ebert, Grabenstein (Tor), Stotz (1), Czako (1), Foege (2), Michelberger (2), Thomann, Erifopoulos (1), Mauch (6), Beckmann (3), Wendel (4), Schramm, Ingenpaß, Köder (2), Knezevic (2), Hutecek.