Handball, 3. Liga Staffel F: TPSG FA Göppingen II – SV Allensbach 28:33 (14:17). – Die Vorbereitung auf die erste Partie im neuen Jahr startete unter der Woche mit einer Hiobsbotschaft. Zu den Langzeitverletzten Tabea Maier, Laura Strosack und Leonie Kuntz gesellte sich auch Rückraum-Talent Marit Walz. Sie wird aufgrund einer Bänderverletzung voraussichtlich erst im März wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen können. Doch davon ließen sich die Allensbacherinnen nicht beirren. Nach acht Minuten führte das Team bereits mit 5:1 und zwang Göppingens Trainer Vladimir Jelesic zur ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Angetrieben von der stark aufspielenden ehemaligen Erstliga-Toptorschützin, Michaela Hrbkova, kamen die Gastgeberinnen in der 18. Minute bis auf ein Tor heran. Zur Pause stand dann wieder ein Drei-Tore-Vorsprung für Allensbach zu Buche.

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In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit änderte sich wenig. Dann gelang es den Allensbacherinnen, sich sukzessive abzusetzen. Zehn Minuten später führten die Gäste mit neun Toren (29:20) – die Vorentscheidung. Die Schluss-Viertelstunde entwickelte sich ausgeglichen bis zum 33:28-Endstand zugunsten des SVA. Da der TSV Haunstetten beim TSV Wolfschlugen verlor und die Tabellenführung an den HCD Gröbenzell verlor, schoben sich die Allensbacherinnen durch den direkten Vergleich auf den zweiten Platz vor. Am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, kommt es zum Spitzenspiel in der Riesenberghalle zwischen dem SV Allensbach und dem TSV Wolfschlugen. (asp)

SV Allensbach: Arno, Sousek (Tor); Mitreiter, Müller (1), Hoefs (7), Goudarzi (1), Greinert (5/1), Bok (7/1), Gisa (2), von Kampen (5), Epple (1), Rinkeviciute (4), Heieck, Lützkendorf.

Dominante Steißlingerinnen

HC Erlangen – TuS Steißlingen 23:31 (14:18). – Beim HC Erlangen startete der TuS Steißlingen etwas holprig ins neue Jahr. Der HCE war in den Anfangsminuten sehr präsent. So musste der TuS bis zur 10. Minute stets einem Zwei-Tore Rückstand hinterher laufen. Anschließend konnte sich die Mannschaft aber besser auf ihre eigenen Stärken besinnen und drehte das Spiel bis zur 15. Spielminute. Es folgte eine Auszeit des HCE beim Stand von 8:10. Danach fanden die Gäste wieder besser ins Spiel. Bis zum 13:14 in Minute 23 konnte sich der TuS, auch aufgrund von einigen ausgelassenen Torchancen, nicht weiter absetzen. Anschließend gelang Steißlingen jedoch zum richtigen Zeitpunkt ein 4:0-Lauf durch eigene einfache Tore. Bis zur Pause verteidigten die Hegauerinnen konsequent und kassierten lediglich noch einen einzigen Gegentreffer.

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Von nun an waren die Steißlingerinnen auf der Siegerstraße. In der zweiten Halbzeit knüpfte der TuS nahtlos an die Schlussminuten aus Halbzeit eins an. Der Vorsprung vergrößerte sich schnell auf 25:16. Vor allem das Spiel über Kreisläuferin Jennifer Grathwohl zeigte sich als unlösbare Aufgabe für die Erlanger. Der HC Erlangen gab sich allerdings noch nicht geschlagen. In den Schlussminuten schafften es die Gastgeber, noch einmal auf 23:28 zu verkürzen. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät. Mit drei Toren in Folge setzte der TuS den Schlusspunkt der Partie und siegte am Ende erneut ungefährdet auswärts beim HC Erlangen mit 31:23. Damit sind die Hegauerinnen trotz einzelner Ausfälle gut ins neue Jahr gestartet und halten sich weiterhin stabil im Tabellenmittelfeld. (es)

TuS Steißlingen: Pfahl, Leenen (beide Tor), Störr (4/3), Röh (5/1), Wöhr (2), Grathwohl (8), Maier (3), Müller, Lauth (2), Rimmele, Espinosa (2).