Als letztes Team weiß nun auch die HSG Konstanz II Bescheid: Das für Samstag geplante Spiel beim TSV Blaustein vor den Toren Ulms wird, wie nun vier von acht angesetzten Begegnungen in der 3. Liga Süd, ebenfalls verlegt. „Das war eine schwierige Woche, weil keiner wusste, ob gespielt wird oder nicht“, sagt Jessica Bregazzi. Nun weiß die Trainerin zwar, dass am Wochenende nicht gespielt wird, wie es danach weiter geht, ist aber offen.

Alles hängt davon ab, ob 3. Liga und A-Jugend-Bundesliga als „Profiliga“ eingestuft werden oder nicht. Nur im Falle einer Zuordnung zur 1. und 2. Handball-Bundesliga als Profiligen könnte nach den aktuellen Beschlüssen der Ministerpräsidenten im November gespielt werden. Ansonsten würde der Trainings- und Spielbetrieb vier Wochen ruhen.

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Die Einstufung als Profiliga hätte jedoch auch teure Verpflichtungen zur Folge, von denen Drittliga-Vereine bislang verschont blieben: Corona-Tests der kompletten Mannschaft und ihres Umfeldes auf Kosten der Clubs vor allen Spielen zum Beispiel.

Nach Meinung des DHB-Vorstandschefs Mark Schober gibt es für die 3. Liga nur zwei Perspektiven: „Den Spielbetrieb aussetzen oder testen wie in der 2. Liga.“ Das nächste Spiel der Konstanzer Nachwuchstalente wäre für den 6. November in eigener Halle gegen Pforzheim vorgesehen.

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So zieht Bregazzi vor der Pause ein positives Zwischenfazit zum Start ihrer Mannschaft in der 3. Liga. „Sehr, sehr positiv“, findet sie die Auftritte in den ersten vier Spielen, die mit drei Punkten und Rang zwölf belohnt wurden. Bregazzi: „Die Konstanz in unseren Spielen war angesichts unseres schnellen Handballs bemerkenswert. Die Geschwindigkeit bringt immer Fehler mit sich, doch das war in allen Spielen solide.“