Die 6,5 Kilometer lange Runde mit 85 Höhenmetern startet und endet am Nord-Parkplatz der Universität Konstanz. Die gesamte Strecke schont die Gelenke, da die Wege zumeist klassische Waldwege sind und kaum geteerte Passagen belaufen werden. Zudem bietet sie sich gerade an sehr verregneten Tagen an, da die Bäume einen etwas vom von oben kommenden Nass schützen.

Der Verlauf der Strecke im Wald rund um die Universität
Der Verlauf der Strecke im Wald rund um die Universität | Bild: Florian Röser

Die breiten Wege auf dem Parkplatz laden zu einer ausgedehnten Runde Lauf-ABC ein, bevor es dann auf die Strecke geht. Das Lauf-ABC dient der Verbesserung der Koordination und der Weiterentwicklung der Laufökonomie. Übungen zur Erweiterung des Übungspools sind im Video zu dieser Strecke zu finden.

Video: Florian Röser

Gut aufgewärmt geht es dann direkt rein in den Wald in Richtung Sankt Katharina und schon nach wenigen Metern passiert man linker Hand den Botanischen Garten der Universität Konstanz. Nach 700 Metern geht es noch vor Sankt Katharina rechts und nach 300 Metern nochmals rechts, der Beschilderung in Richtung Insel Mainau folgend.

Nach weiteren 200 Metern biegt man dann links ab und sieht geradeaus blickend einen Anstieg vor sich aufkommen, der erst einmal recht angenehm aussieht. Dieser Anblick trügt allerdings. Die nächsten 500 Metern sind mit einer durchschnittlichen Steigung von ca. 6.2 Prozent ganz schön steil.

Der Muskelkater ist vorprogrammiert

Ein schöner Reiz im Trainingsalltag eines Läufers sind im Übrigen Bergläufe. Demnach könnte man diesen Anstieg auch gleich mehrmals in Angriff nehmen und als Erholungspause immer wieder zum Ausgangspunkt am Fuße des Anstiegs zurückkehren.

Sollten 500 Meter lange Bergintervalle anfänglich zu anstrengend sein, dann besteht natürlich auch die Möglichkeit die Streckenlänge zu kürzen. Aber grundsätzlich gilt: Je kürzer die Belastung, desto höher sollte das Tempo im Vergleich zu längeren Belastungen sein. Eins lässt sich auf alle Fälle sagen: Muskelkater vorprogrammiert!

Weitere Tipps

Egal ob nun einmal oder mehrmals oben angekommen, man wird im weiteren Verlauf der Runde gleich für die harte Arbeit belohnt und kann den nächsten Kilometer in Richtung Litzelstetter Straße gemütlich bergab laufen.

An der Straße angekommen geht es gleich wieder links hinein in den Wald in einen leichten Anstieg bis Kilometer 3,2 der Runde.

Einfach mal in den Wald eintauchen, wie hier Florian Röser.
Einfach mal in den Wald eintauchen, wie hier Florian Röser. | Bild: Florian Röser

Nach einer Rechtsabbiegung geht es bis Kilometer 3,6 ein recht steiles Stück bergab – Vorsicht ist angesagt. Der Boden ist an dieser Stelle uneben und gerade jetzt im Herbst besteht durch das Laub und den feuchten Boden eine gewisse Rutschgefahr.

Dann geht es für 200 Meter rechts und anschließend für 300 Meter links. Bei KM 4,1 erreicht man einen wieder etwas besser befestigten Weg, der nach 500 Metern und einer Rechtsabbiegung direkt zu Sankt Katharina führt. Im dort ansässigen Biergarten und an den Grillstellen lassen sich zu Corona-freien Zeit auch sehr schöne Stunden verbringen.

Abkürzen oder anhängen

Bei Kilometer 4,8 besteht dann die Möglichkeit die Runde etwas abzukürzen, um geradeaus wieder vorbei am Botanischen Garten der Uni zum Startpunkt zurückzukehren. Es lohnt sicher aber auch an dieser Stelle nochmals rechts abzubiegen und eine kleine Schlaufe anzuhängen, um die gute Waldluft noch etwas länger auskosten zu können.

Da der Untergrund natürlich ist, ist die Uniwald-Runde schonend für die Gelenke.
Da der Untergrund natürlich ist, ist die Uniwald-Runde schonend für die Gelenke. | Bild: Florian Röser

Entscheidet man sich hierfür, dann geht es für 700 Meter nochmals leicht bergab, bis die Universitätsstraße erreicht ist. Diese wird überquert und dann direkt links auf den Waldweg abgebogen.

Darauf weiterlaufend kommt man nach einem halben Kilmoeter durch eine kurze Unterführung am unteren Ende des Uniparkplatz Nord an und biegt noch einmal links ab, um bis zum Startpunkt am oberen Ende zu laufen.