Das Derby zwischen den Teams aus dem Linzgau und von der Mettnau ist das Spitzenspiel in der Verbandsliga. Hätten Sie das vor der Saison erwartet?

Grundsätzlich wissen wir, dass wir bei unserem Leistungsvermögen, wenn alles optimal abläuft, unter den ersten Fünf mitspielen können. Beim FC Radolfzell ist es so, dass er sich über die letzten Jahre einfach etabliert hat und eine gute Rolle in der Verbandsliga spielt. Von daher wundert es mich nicht, dass beide Mannschaften bislang eine gute Punkteausbeute erzielt haben.

Es ist schon die zweite Coronapause für den FC Radolfzell, zudem wurde das Heimspiel getauscht. Geht der SC Pfullendorf mit einem Vorteil in die Partie?

Gut, was den Trainingsablauf angeht, haben wir sicherlich einen Vorteil, weil wir keine Quarantäne-Maßnahme wie die Radolfzeller hatten. Von der Physis her müssten wir also ein leichtes Plus haben. Vom Spielrhythmus her haben wir aber auch das ausgefallene Spiel in Radolfzell bemerkt.

Wo liegen die Stärken und Schwächen beim Gegner?

Ja, es ist eigentlich so, dass Radolfzell und der SC Pfullendorf gleich aufgebaut sind. Beide Vereine haben in der Vergangenheit auf die Jugend gesetzt und zehren davon. Nichtsdestotrotz haben beide Vereine auch Spieler, die den Unterschied ausmachen können wie Silvio Battaglia und Bartosz Broniszewski bei uns oder Robin Niedhardt und Alexander Stricker beim FC Radolfzell. Da sind wir pari pari. Die Tagesform dürfte letztendlich am Mittwochabend entscheidend sein.

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Wird trotz der Corona-Auflagen die typische Flutlicht- und Derbystimmung aufkommen?

Ich denke schon, der Heimtausch hat Sinn gemacht. Die 500 Zuschauer, die in der Geberit-Arena erlaubt sind, werden wir erreichen, und die hätte die Partie auch verdient. Flutlichtspiele sind immer etwas Interessantes, die Atmosphäre ist speziell. Unser Publikum hat erkannt, dass meine Mannschaft immer versucht, das Maximale aus sich herauszuholen.

Bitte vervollständigen Sie: Meine Mannschaft gewinnt, weil…

...wir schwer auszurechnen sind. Wir machen vor allem in der Defensive einiges richtig, das ist das Hauptkriterium. Auch offensiv können wir Chancen kreieren, haben viele Torschützen. Und wir haben gemerkt, dass Gewinnen viel Spaß macht und das wollen wir beibehalten.

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