Fußball-Oberliga: 1. FC Rielasingen-Arlen – SV Linx (Sonntag, 15 Uhr, Talwiese). – Auch nach fünf Spieltagen stellt sich die Tabelle als eine ganz enge Angelegenheit dar. Platz drei (Spfrde Dorfmerkingen, acht Punkte) und Platz 16 (SSV Reutlingen, fünf) trennen nur drei Zähler. Da muss man nicht extra betonen, dass jedes Spiel wichtig ist.

Abgewatscht, trotzdem nicht so schlecht gespielt

Die Talwiesen-Elf wurde vergangenes Wochenende mit dem 1:7 bei der U 21 des VfB Stuttgart vom Ergebnis her abgewatscht. Aber das Spiel war besser als das nackte Endresultat vermittelt. Unter der Woche wurde noch die Pokalaufgabe beim Landesligisten SC Gottmadingen-Bietingen mit einer seriösen Leistung und einem 5:0-Sieg erfüllt. Dabei setzte Michael Schilling auch Spieler ein, die zuletzt nicht so oft zum Einsatz kamen und schonte in der zweiten Englischen Woche in Folge einen Teil der zuletzt oft eingesetzten Spieler. Somit wurde jedem gezeigt, dass er wichtiger Bestandteil des Teams ist. Von der Verletztenliste wird Schilling wohl keinen streichen können. Spielführer Tobias Bertsch, Dennis Klose, Christoph Matt und Frederick Bruno sind weiter nur Zuschauer.

Linx ist noch nicht so richtig in der Spur

Auch bei der Aufgabe gegen den Tabellenletzten SV Linx. Da kommt eine Mannschaft auf die Talwiese, die bisher noch nicht so richtig in die Spur gekommen ist. Unter ihrem neuen Trainer Thomas Leberer läuft es noch nicht so optimal. Sieglos in der Meisterschaft, dazu das Aus in der ersten Pokalrunde beim Lokalrivalen Kehler SV. „Das ist ein Fehlstart mit allem drum und dran“, meinte Leberer.

Hoffnung auf Ausweg aus der Krise

Die Hoffnung, einen Ausweg aus der Krise zu finden, gibt ihm zum einen die Tatsache, dass er alle Mann aufbieten kann, und zum anderen der Spielplan. „Wir haben mit Rielasingen und Reutlingen zwei Gegner, die schlagbar sind“, sagt Leberer, auch wenn der 1. FC schon gezeigt habe, „welche Qualität in ihm steckt“. Unruhe gab es unter der Woche, weil drei Spieler aus dem großen Kader gestrichen wurden. Gerne hätte er sie behalten, so Sportvorstand Marc Schuhmacher. Aber Thomas Leberer sah keine großen Chancen auf Einsatzzeiten für das Trio. Mit Harry Föll verließ ein Spieler den SV Linx, während Piakai Henkel und Kevin Traore im Hanauerland bleiben.

An der Qualität des Kaders messen

Insgesamt ist der Linxer Kader gut bestückt. Nach wie vor hat er mit Alexander Merkel, Adrian Vollmer und Marc Rubio bekannte Spieler, und deshalb sollte Rielasingen-Arlen die Gäste nicht an den zwei bisher erreichten Punkten messen, sondern an der Qualität des Kaders. (te)