Handball, 3. Liga, Frauen: HCD Gröbenzell – SV Allensbach 30:23 (13:14). – Zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten zeigten die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach beim Rückrundenauftakt in Gröbenzell. Mit 23:30 verlor der SVA auch das zweite Spiel der laufenden Saison gegen den HCD.

Ausgeglichenes Spiel zu Beginn

Die Allensbacherinnen mussten auf die verletzte Hannah Person und die erkrankte Greta Rinkeviciute verzichten. Auch die beiden Rückraumspielerinnen Leonie Scholl und Laura Strosack waren noch nicht bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens. Trotzdem gestalteten die Gäste das Spiel ausgeglichen. Bis zum 9:9 in der 16. Minute konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Dann stellten die Allensbacherinnen mit einem 4:0-Lauf durch Tore von Dovile Ilciukaite, Sarah Rothmund und zweimal Nadja Greinert auf 9:13. Den Gastgeberinnen gelang sieben Minuten kein eigener Treffer – die stärkste Phase des SV Allensbach. Auch die Unterzahlsituation nach einer Zeitstrafe von Julia von Kampen überstanden die Gelb-Blauen schadlos.

Pausenführung für Allensbach

Dafür stimmte es dann in der Defensive nicht mehr, als Gröbenzell mit nur fünf Feldspielerinnen agieren durfte. Die erfolgreichste Torschützin der Gastgeberinnen an diesem Tag, Lena Klingler, traf doppelt und verkürzte auf 12:14. Insgesamt sollte sie neunmal in diesem Spiel erfolgreich sein. Die Pausenführung behaupteten allerdings die Spielerinnen vom Bodensee.

Start in die zweite Hälfte verschlafen

Den Start in die zweite Halbzeit verschlief der SV Allensbach total, eine Schwäche aus den ersten Spielen der laufenden Runde, die die Allensbacherinnen eigentlich ausgemerzt hatten. Zwar konnte Allensbachs beste Torschützin, Nadja Greinert, den Doppelschlag der Gröbenzellerinnen noch ausgleichen (15:15), danach trafen die Bayern aber fünfmal in Folge. Auch eine Auszeit der Gelb-Blauen konnte diesen Lauf nicht stoppen – die Vorentscheidung.

Frischer Wind von der Bank

Teamchef Oliver Lebherz brachte dann noch einmal frischen Wind von der Bank. Die Gäste konnten jedoch nicht mehr aufschließen, auch aufgrund zweier Zeitstrafen in der 42. und 45. Minute gegen Tabea Maier und Dovile Ilciukaite. Nach einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand (20:27) schaffte es der SVA nochmal auf 23:27 zu verkürzen. Ab der 56. Minute gelang den Gästen dann aber kein eigener Treffer mehr, und so ging der Rückrundenauftakt trotz vielversprechender erster Halbzeit verloren.

Spielfrei am Wochenende

Da der TSV Wolfschlugen zeitgleich in Haunstetten verlor, bleiben die Allensbacherinnen trotz der Niederlage auf Platz vier. Der SVA hat nun ein spielfreies Wochenende, ehe es dann im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen den TV Möglingen geht. (asp)

SV Allensbach: Kuntz, Leenen (Tor); Grathwohl, Rothmund (1), Willauer (1), Greinert (7/3), Maier (3), Bok (2), Gisa, von Kampen, Epple (1), Allgaier (1), Scholl, Strosack, Ilciukaite (4). – Z: 180.

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