Frauenhandball, 3. Liga: SV Allensbach – SG Schozach-Bottwartal (Donnerstag, 16 Uhr, Riesenberghalle). – Im zweiten Heimspiel der Saison empfangen die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach zu ungewohnter Spielzeit am Donnerstag um 16 Uhr den Aufsteiger SG Schozach-Bottwartal. Die SG aus dem Norden Baden-Württembergs spielte in der vergangenen Spielzeit noch gegen die zweite Mannschaft des SV Allensbach in der Oberliga. Das Team von Trainer Michael Stettner präsentiert sich aber nun mit einem völlig anderen Gesicht.

Sieben neue Spielerinnen

Gleich sieben neue Spielerinnen, unter anderem die bundesligaerfahrene Svenja Kaufmann und Junioren-Nationalspielerin Rena Keller, verstärkten den Kader. Mit Luisa Riek, Denise Geier und eben jener Svenja Kaufmann waren drei Neuzugänge für mehr als die Hälfte der Tore im ersten Spiel gegen den ESV Regensburg verantwortlich. Am Ende musste sich die SG nur knapp mit 24:25 dem letztjährigen Vizemeister geschlagen geben.

Beide Teams mit 2:2 Punkten

Im Nachholspiel gegen die TG Pforzheim schaffte Schozach-Bottwartal dann einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg (29:23). Somit steht der Neuling wie die Allensbacherinnen mit 2:2 Punkten da. „Das wird ein enorm schweres Heimspiel. Schozach wird uns alles abverlangen“, sagt der Allensbacher Vorstand Andreas Spiegel.

Erleichterung beim SVA

Im Lager des SV Allensbach herrscht nach dem deutlichen 37:29-Auswärtssieg beim TV Möglingen eine gewisse Erleichterung, da der Auftakt in der Riesenberghalle gegen Gröbenzell alles andere als zufriedenstellend verlaufen war. „Wir waren emotional da und haben immer leidenschaftlich gekämpft“, sagte Trainerin Sandra Reichmann nach der Partie beim TVM und ergänzte: „Das war zwar immer noch nicht die beste Leistung, aber es war ein Miteinander.“ Die Torverteilung auf mehrere Spielerinnen war einer der Schlüssel zum Erfolg.

Von Kampen fällt weiterhin aus

Verzichten muss der SV Allensbach weiterhin auf Julia von Kampen. Die 20-Jährige zog sich im Spiel gegen Gröbenzell einen Bruch in der Hand zu und fällt noch etwa acht Wochen aus. Zudem werden die litauischen Internationalen Dovile Ilciukaite und Greta Rinkeviciute nach ihrem Lehrgang mit der Nationalmannschaft und zwei Europameisterschafts-Qualifikationsspielen erst am Mittwoch wieder zur Mannschaft stoßen.

Trotzdem gehen die Allensbacherinnen hoch motiviert in die Partie und wollen dafür sorgen, dass sie in der Riesenberghalle am Feiertag Grund zum Feiern haben. (asp)