Fußball, Landesliga

SC Markdorf

FV Walbertsweiler-Rengetsw.

0:1 (0:0)

Die Partie begann recht flott. Die Hausherren übernahmen sofort die Initiative und waren zu Beginn der Begegnung spielbestimmend. Dabei erarbeiteten sie sich Möglichkeiten. In der vierten Minute vergab Mergim Hasanmetaj mit einem Schuss aus 25 Metern den Führungstreffer, sein Schuss ging nur knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug musste der Markdorfer Torsteher und Spielertrainer Bahadir Livgöcmen gegen Stefan Bach klären. In der zehnten Minute hatte Markdorf aber Glück. Ein Schuss aus kurzer Distanz von Zvonimir Klasan ging an den Pfosten. Bis zur Halbzeitpause waren die Gäste präsenter und deutlich aktiver, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Nach dem Pausentee spielte der Gast noch druckvoller und kam in der 52 Minute zum Führungstreffer. Zvonimir Klasan hatte aus 16 Metern in die linke untere Torecke gezielt und ließ dem SCM-Tormann keine Chance. Die Heimelf, bemüht um den Ausgleich, zeigte aber ihre Schwächen im Sturm und kam nie zu einem gefährlichen Abschluss. Das Team aus Walbertsweiler verwaltete die Führung bis zum Schlusspfiff und ging als Sieger vom Platz. Der SC Markdorf wartet noch immer auf den ersten Heimsieg in dieser Saison.

Tor: 0:1 (52.) Klasan. – SR: Litterst (Rielasingen-Worblingen)). – Z: 75.

SG Dettingen-Dingelsdorf

SV Geisingen

4:2 (2:2)

Trotz einer nicht immer überzeugenden Leistung hat sich die SG letztlich verdient drei Punkte gesichert. Nach einer verhaltenen Anfangsphase bekam die Heimmannschaft zwar mehr Spielanteile, zeigte die bessere Spielanlage, machte aber immer wieder zu einfache Fehler. Der SV versuchte es mit langen Bällen, oder aber Spielertrainer Tucakovic versuchte zu verteilen. In der 27. Minute fand er die Lücke und Arceri hatte keine Mühe, das 1:0 zu erzielen. Direkt nach Wiederanpfiff spielte Berg einen langen Ball auf Büttner, der Fadera gekonnt überlupfte und den schnellen Ausgleich markierte. Nur drei Minuten später setzte sich Büttner gegen mehrere Gegenspieler durch und traf mit seinem wuchtigen Schuss zum 2:1. Kurz vor der Pause überwand Arceri Petersohn mit einem Freistoß zum 2:2. Der Ausgleich ließ die Gäste motivierter aus der Kabine kommen. In der 53. Minute verhinderte Petersohn den dritten Treffer. Nach einer SG-Ecke touchierte der Ball den Außenpfosten (55.). Nach einer Ampelkarte für Verep mussten die Gäste eine gute halbe Stunde in Unterzahl spielen. Nun war die SG wieder am Drücker. Fadera klärte einen Kopfball von T. Büttner mit einer guten Parade zur Ecke (64.), war aber in der 66. Minute machtlos, als Birsner einen an Berg verschuldetet Strafstoß sicher verwandelte. Der eingewechselte Renner brachte (76.) den Ball nach innen, wo Degen ihn zum 4:2 über die Linie beförderte. Mit etwas mehr Konsequenz hätte der Sieg noch höher ausfallen können. (sb)

Tore: 0:1 (27.) Arceri, 1:1 (28.) Büttner, 2:1(31.) Büttner, 2:2 (42.) Arceri, 3:2 (66./FE) Birsner, 4:2 (76.) Degen. – SR: Buuck (Bad Krotzingen). – Z: 200.

FC Singen

FC Furtwangen

0:2 (0:1)

Die Gäste standen dicht gestaffelt in der Abwehr, kamen nur sehr sporadisch über die Mittellinie. Zwangsläufig hatte Singen deutlich mehr Ballbesitz und war ständig im Vorwärtsgang. In der 23. Minute gab es drei Eckbälle hintereinander für die Hausherren, die alle gefährlich waren. Kurz darauf flog ein Freistoß von Jeske an Freund und Feind durch den Strafraum und um Zentimeter am Tor vorbei. Aus dem Nichts die Gästeführung: Der Ball schien geklärt, doch Kaltenbach schob im Nachsetzen zur schmeichelhaften Führung ein (36.). Großartige Möglichkeiten hatten die Einheimischen allerdings keine. Im zweiten Abschnitt taten sich die Stolpa-Spieler weiter sehr schwer. Fehlpässe und Ungenauigkeiten häuften sich. Die Gäste waren nun deutlich offensiver. Als sich die Singener mit einer Gelb-Roten Karte selbst dezimierten (72.), riss der Faden. Eine Viertelstunde vor Schluss hätten die Schwarzwälder den Sack zumachen müssen, doch die beste Chance des Spiels wurde mit vereinten Singener Kräften auf der Linie geklärt. In der 80. Minute scheiterte erneut Jeske mit einem Schuss, der knapp am Pfosten vorbei strich. Auf der Gegenseite gab es in der Nachspielzeit einen Strafstoß, den Markus Ringwald sicher zum 2:0 verwandelte. An diesem Nachmittag zeigten die Singener keine gute Leistung und gingen als verdienter Verlierer vom Platz. (mab)

Tore: 0:1 (36. Kaltenbach), 0:2 (92. Ringwald M./FE). – SR: Rühling (Weingarten). – Bes. Vork.: Gelb-Rot: (72. Spahija L.). – Z: 200.

FC Neustadt

SpVgg F.A.L.

4:1 (2:0)

Die Begegnung begann recht verhalten, beide Teams versuchten, aus einer sicheren Abwehr heraus ins Spiel zu kommen. Doch die Zuspiele waren oft sehr ungenau und meist eine sichere Beute für die Abwehrreihen. Je länger die Begegnung dauerte, umso besser kam der FC ins Spiel, brachte mit seinen schnellen Vorstößen die Gästeabwehr in Schwierigkeiten. Beide Mannschaften hatten Halbchancen, etwas Zählbares kam nicht heraus. Erst in der 19. Spielminute erzielte Sam Samma das 1:0. Die Gäste ließen sich nicht schocken und hatten kurz danach die Ausgleichschance. Zuerst wehrte Torwart Rick Kiefer ab, beim Nachschuss rettete Sascha Waldvogel auf der Linie. Als der Gästekeeper eine hohe Flanke verfehlte, kam Jonas Tritschler nicht an den Ball. In der 35. Minute trennte der herauseilende Torhüter Moritz Kohler Markus Tritschler rüde vom Ball und der gut leitende Schiedsrichter Seifermann zückte sofort Rot, trotz heftiger Proteste der Gäste. Mit dem Freistoß ließ Samma dem eingewechselten Markus Laicher keine Chance.

Die erste Möglichkeit der zweiten Hälfte hatte der FCN durch den agilen Markus Tritschler. Danach machten die Gäste gehörig Druck, die Neustädter Abwehr musste Schwerstarbeit verrichten. Möglichkeiten waren vorhanden, doch die robuste F.A.L.-Abwehr stand gut. Eine Chance hatte (58.) Sam Samma nach schönem Zuspiel von Thomas Fischer, sein Schuss ging knapp über das Tor. In der 61. Minute dezimierten sich die Gäste nochmals. Nach einem überharten Zweikampf mit Markus Tritschler sah Daniel Höfler Gelb-Rot. Wer gedacht hatte, dass sich nun eine einseitige Begegnung entwickeln würde, sah sich getäuscht. Die Gäste spielten weiter munter nach vorn, Neustadt hatte so seine Mühe. In der 63. Spielminute erzielten sie sogar einen Treffer. Der freistehende Mark Burgenmeister hatte keine Mühe beim völlig überraschenden Anschlusstreffer. 2:1. Nun warfen die Linzgauer alles nach vorn, wollten mit aller Gewalt den Ausgleich erzielen. Der FC Neustadt war nun etwas verunsichert, musste alles geben, um diesen zu verhindern. Im Spiel nach vorn sah es jedoch besser aus. Eine der vielen Flanken verwertete der stark spielende Thomas Fischer (73.) per Kopf zum 3:1. Die Gäste hatten nun nicht mehr viel entgegenzusetzen. Ihre Angriffe wurden meist schon an der Mittellinie abgefangen. In der 75. Spielminute erzielte Thomas Fischer per Kopf das 4:1. Die Gäste gaben nun endgültig auf. Bei einer besseren Chancenverwertung durch die Neustädter Stürmer hätte durchaus noch der eine oder andere Treffer fallen können. So gesehen geht der Sieg für den FC Neustadt in Ordnung.

Tore: 1:0, 2:0 (19./37.) Samma, 2:1 (63.) Burgermeister, 3:1, 4:1 (73., 75.) Fischer. – Bes. Vork.: Rot: Kohler (33., F.A.L.). – Gelb-Rot: Höfler (F.A.L., 61.). – SR: Seifermann (Baden-Baden). – Z: 150.

FC Bad Dürrheim

FC Hilzingen

4:0 (1:0)

Nach der intensiven Begegnung am Mittwochabend gegen den FC Schonach wurde es gegen die Mannschaft vom Hohentwiel eine sehr einseitige Begegnung. Dürrheim machte von Anfang an mächtig Druck. Bereits nach zwei Minuten patzte Gästetorhüter Andre Müller bei einem Abschlag und brachte Sime Fantov kurz hinter dem Strafraum in Ballbesitz. Der legte den Ball quer, sein Pass erreichte German nicht. Hilzingen verlegt sich sofort auf Konter, kam aber gegen die aufmerksame Abwehr der Gastgeber nicht durch. Mit zunehmender Spieldauer setzt sich Dürrheim immer besser in Szene, die Chancen häuften sich. Der Versuch von Fantov wurde durch die vielbeinige Abwehr vereitelt, Lukas Bracher ließ seinen Gegenspieler stehen, aber Konstantin Leichtle wehrte die Kugel gedankenschnell ab. Den Flugkopfball von German drehte der Hilzinger Keeper mit einem Reflex um den Pfosten. Beim Eckball machte Sime Fantov alles richtig und versenkte die Kugel. In den nächsten 20 Minute folgten Chancen im Zweiminutentakt, Dürrheim vergab jedoch beste Gelegenheiten. Zusätzlich zeigte sich Gästekeeper Andre Müller von seiner besten Seite. Nach der Pause setzt sich die Drangperiode fort. Die Erlösung nach 51 Minuten, als Gianvito Romeo aus kurzer Distanz abschloss. Als wäre nun der Knoten geplatzt, erhöhte wenig später Alexander German auf 3:0. Hilzingen war in dieser Phase scheinbar völlig von der Rolle, kam so gut wie nicht über die Mittellinie. Julian Kaiser zog ab und der Flachschuss schlug neben dem linken Pfosten ein. Ein Freistoß aus gut 30 Metern eine Viertelstunde vor dem Ende zwang Konstantin Leichtle das einzige Mal in der zweiten Hälfte zum Eingreifen, ohne dass eine große Gefahr zum 1:3 bestand. Nach der Begegnung war der Trainer des FC Bad Dürrheim voll des Lobes auf seine Mannschaft.

Tore: 1:0 (21.) Fantov, 2:0 (51.) Romeo, 3:0 (57.) German, 4:0 (65.) Kaiser. – SR: Wilke (Merzhausen). – Z: 120.

FC Löffingen

FC Überlingen

3:0 (1:0)

Eine spannende und temporeiche erste Halbzeit sahen die Zuschauer in einer gutklassigen Landesligapartie. Die Gäste zeigten sich erwartet stark, mussten aber früh einem Rückstand hinterherlaufen. In der vierten Minute traf Schuler zum 1:0. Löffingen setzte nach und Hoheisel verpasste alleine vor dem Überlinger Torhüter das 2:0. Die Platzherren unterbanden schon im Mittelfeld die Offensivbemühungen der Gäste und überzeugten mit schnellem Umschaltspiel. In der 17. Minute scheiterte Sidi-Yacob am starken Torhüter Palmy-Hockl, und in der 19. Minute gelang Überlingen ein erster ernsthafter Vorstoß durch Sandhas, der in Osek seinen Meister fand. Überlingen fand nun aber besser ins Spiel, seine Angriffe wurden zwingender. Hofmann klärte (28.) einen Schuss von Keller zur Ecke und Sandhas vergab gleich zweimal den möglichen Ausgleich. Die letzte Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Hoheisel, aber der Überlinger Schlussmann war nicht zu bezwingen. Überlingen machte gleich nach Wiederanpfiff Druck, letztlich fehlte es aber an Ideen. Kuczkowski scheiterte (50.) mit einem Freistoß an der Faustabwehr von Torhüter Osek, eine der wenigen Möglichkeiten im weiteren Spielverlauf. Überlingen witterte Morgenluft, aber mit einer durchgehend starken Mannschaftsleistung begann nun die stärkste Phase der Heimelf. Überlingen vernachlässigte die Mittelfeldarbeit und wurde ausgekontert. Nachdem Fuß und Hirschbolz gute Möglichkeiten nicht nutzen konnten, ließ Benz die heimischen Zuschauer jubeln. Er hatte aus spitzem Winkel zum 2:0 (67.) getroffen. Löffingen spielte sich immer mehr in den Vordergrund, Überlingen biss sich an den Abwehrreihen die Zähne aus. Als Torhüter Palmy-Hockel einen Eckball verfehlte, drückte Hirschbolz im Abwehrgetümmel (77.) zum 3:0 ein. Dieses Ergebnis brachte die Heimelf ziemlich ungefährdet über die Zeit.

Tore: 1:0 (4.) Schuler, 2:0 (67.) Benz, 3:0 (77.) Hirschbolz. – SR: Gerspacher (Heitersheim). – Z: 100.

DJK Donaueschingen

SV Denkingen

3:1 (1:1)

Mit großem Respekt vor Denkingen ging die DJK ins Spiel. So ging sie mit viel Engagement auf dem tiefen Rasenplatz in diese schwere Partie. Bereits in der achten Minute der erste Abschluss durch Raphael Schorpp aus 25 Metern, den der Torhüter parierte. Dann hatte Stephan Ohnmacht (9., 13.) zwei sehr gute Chancen. In der 14. Minute konnte der pfeilschnelle Daniel Köpfler nur durch ein Foul im Strafraum am Torabschluss gehindert werden. Den Strafstoß von Raphael Schorpp hielt der sehr starke Torhüter. Dann verfehlte ein Kopfball von Max Schneider knapp das Tor, tauchte Raphael Schorpp alleine vor dem Torhüter auf, aber dieser reagierte glänzend. Die DJK hätte mit drei bis vier Toren führen müssen, bevor der SVD sich ernsthaft bemerkbar machte (24.). Die erste gefährliche SVD-Chance parierte Keeper Schulz super. Denkingen wurde jetzt sicher und dominanter, die Hausherren verloren etwas die Linie. So fiel (37.) nach toller Kombination das zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte 1:0 durch den quirligen Scheike. Die DJK ließ sich nicht beirren, hätte im Gegenzug durch Köpfler ausgleichen können. Aber Denkingen hätte auch auf 2:0 erhöhen (40.), Mike Tritschler klärte gerade noch zur Ecke. Dann zog Stephan Ohnmacht (42.) aus 18 Metern ab. Der Ball knallte an den Pfosten und Daniel Köpfler staubte zum Ausgleich ab. Die zweite Hälfte begann wieder mit klarem Chancenübergewicht für die DJK. Sie vergab vier sehr gute Chance, ehe Ohnmacht mit schöner Einzelleistung zum 2:1 einschoss. Jetzt war die DJK klar am Drücker und vergab gute Tormöglichkeiten. Zwischenzeitlich ließ der SVD aufhorchen, der gut haltende Janik Schulz und die Latte verhinderten das 2:2. So stand das Spiel zweier fair, aber mit vollem Tempo spielenden Teams bis zur 88. Minute auf Messers Schneide, ehe der eingewechselte Heiko Reich für die Entscheidung sorgte. (tw)

Tore: 0:1 (36.) Scheike, 1:1 (42.) Köpfler, 2:1 (61.) Ohnmacht, 3:1 (88.) Reich: – SR: Prehn (Willstätt ). – Z: 200:

FC Schonach

VfR Stockach

1:1 (0:0)

Für alle Schonacher Fans und die Fischinger-Elf war es erneut ein gebrauchter Tag. Die Gastgeber begeisterten mit ihrem Offensivspiel. Goalgetter Gildas Asongwe vergab im Doppelpack beste Gelegenheiten. Alex Fischinger sah eine aufopferungsvoll kämpfende Schonacher Elf, die sich immer mehr in der gegnerischen Hälfte festbiss. Stockach hingegen setzte mit seinen schnellen Vorderleuten auf Konter. Das Konzept der Gäste war gezielt auf Torjäger Marius Henkel ausgelegt, der jedoch nicht zur Entfaltung kam. Kurz vor dem Seitenwechsel musste Gästetrainer Stefan Pröhl eine bittere Pille schlucken. Nach einer Diskussion mit dem Unparteiischen wurde Schlussmann Nikola Schreng mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Der zweite Spielabschnitt begann trotz Überzahlspiel mit einer Schrecksekunde. In der 51. Minute sah Emrah Celik die Lücke und sorgte mit einem Distanzschuss für die Stockacher Führung. Schonach fiel kurz in Schockstarre, kämpfte sich mit unbändigem Willen zurück ins Spiel, und dann traf Yannick Kienzler zum hochverdienten Ausgleich. Aber die schwache Abschlussquote blieb in der Schlussphase, als die Schonacher Sturmachse tausendprozentige Chancen ungenutzt ließ.

Tore: 0:1 (51.) Celik, 1:1 (66.) Kienzler. – SR: Zielbauer.