Para-Wintersport: Die deutschen Para-Wintersportler haben beim Weltcup-Auftakt der Alpinen in Veysonnaz (Schweiz) mit vielen guten Platzierungen überzeugt. Vor allem Anna-Lena Forster aus Radolfzell-Stahringen hat einen perfekten Einstand in die Saison gefeiert. In der sitzenden Konkurrenz entschied die 24-jährige Paralympics-Siegerin die ersten beiden Rennen im Super-G für sich. Entsprechend zufrieden zeigt sich auch Bundestrainer Justus Wolf: „Anna-Lena hat an ihre guten Trainingsleistungen der vergangenen Wochen angeknüpft.“ Aufgrund eines familiären Vorfalls hatte die aus Radolfzell stammende Sportlerin zwei Rennen in Veysonnaz abgesagt.

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Bundestrainer hat viel vor mit Anna-Lena Forster

Auf den weiteren Weltcup-Stationen komme es für sie darauf an, die gebrachten Leistungen zu bestätigen und sich weiter zu verbessern, erklärt Anna-Lena Forster, die in der Planung des Bundestrainers eine große Rolle spielt – vor allem nach dem Karriereende von Anna Schaffelhuber. „Anna war eine Abonnement-Siegerin und eine absolute Vorzeige-Athletin.“ Die siebenmalige Paralympics-Siegerin war im November des vergangenen Jahres zurückgetreten.

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„Sehr gute Persönlichkeit“

Justus Wolf betont, dass es mit Blick auf die Paralympischen Spiele in gut zwei Jahren darauf ankomme, Athleten zu finden, welche diese Rolle einnehmen. Dabei hat der Bundestrainer bereits eine Sportlerin im Blick: „Anna-Lena Forster hat eine sehr gute Persönlichkeit und eine tolle Entwicklung genommen.“ Dieser Rolle ist sie mit den Siegen beim Weltcup-Auftakt in Veysonnaz zumindest schon einmal gerecht geworden.

Seit Mittwoch sind die deutschen Para-Athleten beim Weltcup in Prato Nevoso (Italien) am Start. Auf dem Wettkampfprogramm stehen drei Slalom-Rennen.