Fußball, Landesliga

FC 08 Villingen II

SV Denkingen

0:0

Keine Tore und keinen Sieger im Topspiel des Tabellenführers gegen den Zweiten: Die Gastgeber haben zwei Punkte verschenkt, weil sie die Vielzahl an besseren Möglichkeiten nicht genutzt haben. Denn bereits in der Startphase hatte Tevfik Ceylan die Chance zur Führung, die Gästekeeper Ingo Schwägler per Fußabwehr verhinderte (8. Minute). Die Hausherren waren die klar bessere Mannschaft. Ihre Abwehr stand wieder einmal über 90 Minuten kompakt – die nur sieben Gegentreffer kommen nicht von ungefähr. Zumal es das fünfte Zu-Null hintereinander war und die Oberliga-Reserve nun seit 476 Minuten ohne Gegentreffer ist. Die kampfstarken Denkinger hielten sich jedoch im Spiel, ließen bis zum Seitenwechsel nur zwei weitere gefährliche Toraktionen zu – einen Schuss von Timo Wagner (17.) sowie in der 36. Minute: Tim Zölle verlängerte eine Hereingabe per Kopf zu Abdullah Cil, der zog freistehend den Ball knapp übers Gehäuse. Nach der Pause blieb Villingen am Drücker und gab spielerisch, läuferisch und offensiv ausgerichtet den Ton an. Denkingen kam ins Schwimmen. Doch das 08-Manko der vergangenen Wochen blieb: Die Chancenverwertung ist mangelhaft und fahrlässig. Tim Zölle setzte einen Kopfball knapp über die Latte (48.), kurze Zeit später scheiterte Batuhan Bak mit einer Direktabnahme an Schwägler (56.). Niklas Heini verfehlte mit einem Flachschuss nur knapp das Ziel (64.). Das erlösende 1:0 wollte und wollte nicht fallen. Die Gastgeber blieben jedoch geduldig und beharrlich bei der Sache und versuchten, doch noch das Tor des Tages zu erzielen. Beinahe wären ihre Bemühungen in der Schlussphase belohnt worden: In der 90. Minute flankte Timo Wagner in den Denkinger Strafraum – Manuel Passarella schloss volley ab, doch mit einer Glanzparade verhinderte der SVD-Keeper die Last-Minute-Niederlage der Linzgauer, die deshalb einen schmeichelhaften Zähler mit nach Hause nahmen. (olg)

FC Singen

SV Geisingen

3:0 (0:0)

Das Spiel begann sehr verhalten. Die Gastgeber erspielten sich zwar ein Übergewicht, zunächst blieben Chancen aber aus. Viele Bälle wurden zu ungenau gepasst und so gab es immer wieder leichte Ballverluste. Mit zunehmender Spieldauer wurde dies aber besser. In der 25. Minute touchierte der Ball die Querlatte, Kukic hatten einen Freistoß aus 20 Metern auf das Tor gedroschen. Danach hatte Jeske mit einer Direktabnahme Pech, sein Schuss ging zu zentral auf den Torhüter (31.). Dann setzte sich Kukic bis zur Grundlinie durch und passte in den Rücken der Abwehr. Martinelli scheiterte aber an einem Abwehrbein. Von den Gästen kam bis dahin wenig, Gefahr vor dem Singener Tor gab es keine. So ging es etwas schmeichelhaft für die Gäste torlos in die Kabinen. In der zweiten Hälfte zunächst das gleiche Bild. In der 53. Minute setzte sich Vogt gut durch, seine Flanke wehrte ein Abwehrspieler mit dem Arm ab. Jeske verwandelte den Strafstoß souverän zur längst fälligen Führung für die 04er. Die Heimelf legte nach, erspielte sich weitere Gelegenheiten. Zunächst scheiterte Liridon Spahija mit einem Distanzschuss knapp (56.), kurz darauf war es erneut Jeske, der mustergültig im Strafraum freigespielt wurde und auf 2:0 erhöhte (63.). Die Gäste waren weiterhin nicht in der Lage, die Singener Hintermannschaft ernsthaft zu fordern und so plätscherte das Spiel mit Vorteilen für die Heimmannschaft vor sich hin. In der 82. Minute hielt Jeton Spahija bei einem Freistoß einfach drauf und erzielte mit einem abgefälschten Ball das 3:0. Die Gäste waren an diesem Nachmittag einfach nicht gut genug und hatten keine nennenswerte Torchance. Die Gastgeber blieben wieder ohne Gegentor und halten mit diesem Ergebnis den Kontakt zur Tabellenspitze. (mab)

Tore: 1:0 (53./HE, Jeske), 2:0 (63.) Jeske), 3:0 (82.) Spahija. – SR: Mera-Linz. – Z: 200.

FC Neustadt

FC Überlingen

2:2 (0:2)

Nach dem Auswärtserfolg des FC Neustadt und der gleichzeitigen Niederlage des FC Überlingen konnte man ein gutes Spiel erwarten. So war es auch. Zu Beginn der Partie neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Beide Mannschaften hatten Probleme im Spiel nach vorne. Fehlpässe waren an der Tagesordnung. Erst nach etwa 20 Minuten wurde die Begegnung besser. Die Einheimischen versuchten ihr Glück über Sam Samma. Doch die Abwehr von Überlingen hatte ihn gut im Griff. Der FCÜ spielte recht gut im Mittelfeld, ließ in einigen Situationen den Ball schön laufen, setzte die Abwehr der Hausherren das eine oder andere Mal unter Druck. So auch in der 15. Spielminute, als ein Angriff über die linke Seite vorgetragen wurde und nach einer schönen Flanke Marc Kurzkowski keine Mühe hatte, diese zum 1:0 zu verwerten. Neustadt versuchte, mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen. Doch Überlingen stand recht hoch und damit hatte der FCN seine Probleme. Mit schnellen Kontern setzte der Gast Neustadt immer wieder unter Druck. Die erste Möglichkeit für die Platzherren hatte (25.) Sam Samma. Seinen Schuss wehrte der Überlinger Torhüter Florian Reimann ab, der Nachschuss ging übers Tor; und die Einheimischen hatten eine weitere Möglichkeit durch Jonas Feser, sein abgefälschter Schuss landete an der Querlatte. Neustadt war dem Ausgleich recht nahe, aber (40.) die Gäste nutzten einen Freistoß durch Marc Kurczkowski zum 2:0. Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Einheimischen das Blatt zu wenden. Doch die Abwehrreihe des FC Überlingen stand gut. Neustadt bestimmte die Partie, doch die Zuspiele kamen sehr oft nicht an. Ab der 69. Spielminute war der FC Überlingen mit einem Mann weniger. Nach einem Foul sah Jonas Broeski Gelb-Rot. Nun setzte der FCN alles auf eine Karte und griff allerdings manchmal recht ungestüm an. In der 61. Minute verwandelte Sam Samma den Foulstrafstoß zum 1:2. Nun wollte der FC Neustadt unbedingt den Ausgleich erzielen. Der Druck auf die Überlinger Abwehr wurde immer stärker. Diese konnte viele dieser Angriffe nur mit einem Foul unterbinden. In der 84. Spielminute bekam Neustadt einen Freistoß zugesprochen. Tobias Gutscher schnappte sich den Ball und ließ dem Gästetorhüter keine Chance. Nun wollte der FCN unbedingt den Siegtreffer erzielen, spielte weiter munter nach vorn. Etwas Zählbares kam nicht heraus. Kurz vor dem Ende der Begegnung hatte der FC Neustadt doch noch die große Chance, den Siegtreffer zu erzielen. Den Schuss von Sam Samma wehrte Reimann ab, der folgende Nachschuss ging knapp übers Tor. Die letzte Möglichkeit der Partie hatten die Gäste, den satten Schuss parierte Rick Kiefer. Es blieb beim verdienten Unentschieden.

Tore: 0:1 (15.) Kuczkowski, 0:2 (40.) Kuczkowski, 1:2 (61./FE) Samma, 2:2 (84.) Gutscher. – Bes. Vork.: Gelb-Rot Broeski (FCÜ). – SR: Hargarten (Müllheim). –
Z: 120.

DJK Donaueschingen

FV Walbertsweiler-Reng.

4:1 (1:1)

Man durfte gespannt sein, wie die Heimelf das schwere Pokalspiel vom Donnerstag weggesteckt hatte. Aber vom Start weg war die personell stark veränderte DJK präsent, ließ Ball und Gegner laufen. Walbertsweiler-Rengetsweiler konnte zunächst nur reagieren. So überraschte es nicht, dass Raphael Schorpp bereits in der dritten Minute nach schönem Spielzug das 1:0 für die DJK erzielte. Der Spielfluss der Heimelf ging munter weiter. Bereits in der zehnten Minute setzte Andi Albicker über die rechte Außenbahn Florian Kleinhans in Szene, dieser scheiterte aber an einem auf der Torlinie stehenden Feldspieler. In der 26. Minute versäumte es Bene Ganter, nach guter Ball-eroberung an der Strafraumgrenze, völlig alleine vor dem starken Gästetorhüter auf 2:0 zu erhöhen. Und ab diesem Zeitpunkt verlor die DJK Donaueschingen etwas die Linie und der FV Walbertsweiler-Rengetsweiler melde sich sofort ins Spiel. Nachlässigkeiten wurden (29. Minute) mit dem 1:1 bestraft. Die DJK war in dieser Phase sogar kurz davor, das 1:2 zu kassieren. Sebastian Neininger musste (38.) erneut bei einer gefährlichen Aktion der Gäste klären. Mit dem Pausenpfiff hatte dann Stephan Ohnmacht nach einem Freistoß von Raphael Schorpp die Chance, für die Platzherren auf 2:1 zu erhöhen. Nach der Pause wurde das Spiel offener, zunächst ohne zwingende Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. In der 60. Minute bediente der eingewechselte Max Schneider den mitgelaufenen Stephan Ohnmacht perfekt, der eiskalt zum 2:1 verwandelte. Die DJK wurde nach dem Führungstreffer wieder stärker und sicherer. Allerdings hatte der FV nach einer Ecke (69.) Pech. Der gefährliche Kopfball strich knapp an der langen Ecke des DJK-Gehäuses vorbei. In der 73. Minute die Entscheidung: Nach einer Kopfballvorlage von Florian Kleinhans erzielte Andi Albicker mit einem überlegten Heber das 3:1. In der 80. Minute traf der Gast zwar noch das Außennetz, aber fortan bestimmte die DJK wieder das Geschehen und hätte das Ergebnis deutlich höher schrauben können. Erst in der 89. Minute gelang Stephan Ohnmacht nach toller Vorarbeit von Christian Limberger und Stefan Heitzmann das 4:1. (tw)

Tore: 1:0 (3.) Schorpp, 1:1 (29.) Bach, 2:1 (60.) Ohnmacht, 3:1 (73.) Albicker, 4:1 (89.) Ohnmacht. – SR: Bacher (Freiburg). – Z: 220.

SC Markdorf

VfR Stockach

1:8 (1:2)

Der Gastgeber SC Markdorf ist in den ersten Minuten durch sein aggressives Pressing gut ins Spiel gekommen. Und in der vierten Minute wird sein Engagement durch das 1:0 belohnt. Yves Silvestre Doueu schoss aus kurzer Distanz den Ball ins Tor. Danach aber spielte nur noch eine Mannschaft, der VfR Stockach. Und so kam es, wie es kommen musste: In der 31. Minute erzielte Marius Henkel das 1:1. Vorausgegangen war ein schwerer Fehler im Mittelfeld des Gastgebers, den der Stürmer eiskalt ausnutzte. Wiederrum Marius Henkel war (41.) zur Stelle und bestrafte die Markdorfer Hintermannschaft und ihre lässige Spielweise mit dem 2:1. Stockach hatte danach drei weitere Riesenchancen, das Ergebnis vor der Halbzeitpause zu erhöhen. Aus der kam der Gast viel besser und erzielte (50.) das vorentscheidende 3:1 durch Nuradin Xani mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel. Nun spielte nur noch der Gast und erzielte (58.) durch Richardo Milia das 4:1, das durch eine hervorragende Einzelleistung des besten Spielers auf dem Platz, Marius Henkel, vorbereitet worden war. Markdorf ergab sich nun in die Niederlage und zeigte keine Gegenwehr mehr. Der VfR Stockach war in allen Belangen die bessere Mannschaft.

Tore: 1:0 (4.) Doueu, 1:1 (31.) Henkel, 1:2 (40.) Henkel, 1:3 (51.) Xani, 1:4 (58.) Milia, 1:5 (72.) Xani, 1:6 (77.) Henkel, 1:7 (85./FE) Henkel, 1:8 (87.) Xani. – SR: Schäper. – Z: 55.

SG Dettingen-Dingelsdorf

Spvgg. F.A.L

1:2 (0:1)

Beide Mannschaften hatten in den ersten Minuten bereits gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Die Gäste in der zweiten Minute mit einem Freistoß, den Torhüter Dennis Petersohn entschärfte. Eine Zeigerumdrehung später nahm Stadelhofer eine Skusa-Flanke im Strafraum volley, setzte den Ball aber deutlich über das Tor. Insgesamt brauchte die SG einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Es gab häufige Fehlpässe im Spielaufbau, die die SpVgg regelrecht einluden, für Gefahr zu sorgen. Vorerst aber ohne Erfolg. Nach zwanzig Minuten hatten die Hausherren zu ihrem Spiel gefunden. Nach einem gelungenen Angriff über die rechte Seite kam der Querpass von Huber zu Daniel Berg, dieser verzog völlig freistehend. Einen Freistoß aus zentraler Position konnte die SG ebenfalls nicht nutzen (26.), Huber verfehlte eine Minute später das Tor mit seinem Abschluss nur knapp. Kurz vor der Pause erzielte Krasniqi mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern die 1:0-Pausenführung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit drückte die SG auf den Ausgleich. Nach einer klasse Flanke von Scheideck war es in der 57. Minute soweit: Degen beförderte den Ball artistisch über die Linie. In der 73. Minute hätte Degen seine Mannschaft in Front bringen können, scheiterte nach klasse Zuspiel durch die Schnittstelle jedoch an Torwart Moritz Kohler. In Folge einer eigentlich unnötigen Ecke kam Höfler zu einfach zum Kopfball und ließ Petersohn keine Chance (78.). Zwar versuchte die SG nochmals zurück zu kommen, am Ende blieb es bei der knappen Niederlage. (sb)

Tore: 0:1 (43.) Krasniqi, 1:1 (59.) Degen, 1:2 (78.) Höfler. – SR: Hilebrand (Kressbronn). – Z.: 375.

FC Schonach

FC Hilzingen

1:3 (0:0)

Nach dem überzeugenden Sieg in Überlingen vergangene Woche bekam die Fischinger-Elf am Sonntag gegen den FC Hilzingen prompt die Rechnung kassiert. In einer überaus zerfahrenen Partie hatten die Teutonen kein Zugriff zum Spiel. Hilzingen agierte ballsicher und versuchte mit schnellen Tempogegenstößen die Schonacher Abwehr zu knacken. Aufgrund der vielen Ballverluste war die FCS-Offensive auf sich alleine gestellt. Hilzingen machte zusehend die Räume eng. Die Fischinger-Elf fand keine Mittel gegen die dichtgestaffelte Gästeelf. Lediglich Nico Frey vergab die beste Gelegenheit im ersten Spielabschnitt. Die Gastgeber-Elf erhöhte zu Beginn der zweiten Hälfte das Tempo. Nach Zuspiel von Gildas Asongwe scheiterte Niklas Ketterer am Gästekeeper Müller. Zwei Minuten später brachte Yannick Kienzler seine Mannschaft mit einer Direktabnahme aus halblinker Position verdient mit 1:0 in Führung. Nur einhundertzwanzig Sekunden später versäumte es Markus Dold, die Führung weiter auszubauen. Im Abschluss scheiterte er am hervorragend agierenden Gästekeeper. Hilzingen ließ sich von dem Rückstand nicht beeindrucken und sorgten in der 61. Minute durch den eingewechselten Nelson Jeckl für den Ausgleich. Die Fischinger-Elf brachte das Gegentor völlig aus dem Tritt. Nazir Zulij schaltete nach einem Fehlpass der Gastgeber am schnellsten und hämmerte das Leder aus spitzem Winkel unter die Latte zum 2:1. Schonach verstärkte jetzt zusätzlich die Offensive und versuchte mit allen Mitteln, die Defensive der Hegauer zu knacken. Die Sigg-Elf lauerte auf Konter und ließ aber durch Jeckl und Drochula weitere Chancen liegen. Die Schonacher auf der anderen Seite versuchten es mit der Brechstange. Die Schwarzwälder taten sich aber insgesamt schwer gegen eine kompakt stehende Hilzinger Mannschaft. In der 89. Minute erhöhte erneut Jeckl zum verdienten 3:1-Endstand.

Tore: 1:0 (55.) Kienzler, 1:1 (61.) Zulij, 1:2 (63.) Jeckl, 1:3 (89.) Jeckl. – SR: Lombardo (FC Wehr). – Z: 240.

Stenogramme

FC Löffingen

FC Bad Dürrheim

1:5 (1:2)

Tore: 0:1 (9.) Schwer, 0:2 (17.) German, 1:2 (33.) Bürer, 1:3 (57.) German, 1:4 (66.) Fantov, 1:5 (77.) Natschke. – SR: De Vito (Stetten a. k. M.). – Bes. Vork.: 41. Rot (Weißenberger FCL), 53. Gelb-Rot (Kaufmann FCL). – Z.: 110.