Volleyball, 2. Bundesliga: AlpenVolleys Haching II – TSV Mimmenhausen 3:1. – Ohne Bogdan Birkenberg und Spielertrainer Christian Pampel verkauften sich die blau-gelben Volleyballer, die nur noch Zuspieler Michael Diwersy auf der Ersatzbank hatten, so teuer wie möglich. Mit ein wenig mehr Glück wäre für Mimmenhausen sogar ein Punkt möglich gewesen. Aber mehr als das 23:25, 18:25, 25:21 und 18:25 war für die Gäste am Ende nicht drin.

Schlechter Start

Die Partie begann für den Spitzenreiter, der in dieser Aufstellung noch nie gespielt hat, alles andere als optimal (6:8, 12:16). Dennoch standen die Blau-Gelben kurz vor dem Satzgewinn, nachdem sie sich dank einer Rallye des neuen Diagonalangreifers Lukas Ott von 21:24 auf 23:24 herangekämpft hatten. Zum Ausgleich oder mehr reichte es aber nicht.

Lob für Lukas Ott

„Lukas Ott hat das nicht nur in diesem Satz gut gemacht“, lobte Pampel und wies seine Spieler in der Satzpause darauf hin, dass sie weiterhin gut aufschlagen und vor allem Simeon Topuzliev in den Griff bekommen sollten. Beides klappte nicht so wie gewünscht. „Wir machten nicht nur in diesem Satz relativ viele Aufschlagfehler“, benannte der zum Coaching verdammte Christian Pampel einen der Gründe für das 18:25 im zweiten Durchgang. Dazu kam, dass Jonas Hoffmann, der „Wertvollste Spieler“ beim TSV, gegen einen „starken, hohen Block nicht wie gewohnt ins Spiel fand.“ (Pampel) Und wenn dann noch das stabilisierende Element Weltklasse-Diagonalangreifer Pampel fehlt, dann wird‘s schwer gegen die Unterhachinger, bei denen „80 Prozent Profis sind, die achtmal die Woche trainieren“, so Pampel.

Erfolg im dritten Satz

Dass der TSV Mimmenhausen dennoch gut mitgehalten hat, zeigt der dritte Durchgang. Da klappte das Zusammenspiel, wurden mit viel Geduld Breakbälle erkämpft und – im Gegensatz zu den übrigen Durchgängen – beim 25:21 auch in Punkte umgemünzt.

Pampel: „Nicht weit weg von Haching“

Danach hatte sich Unterhaching aber wieder gefangen, machte Druck mit gutem, fast fehlerfreiem Service gegen verunsicherte Mimmenhauser und sicherte sich mit dem 25:18 drei Punkte. „Wir waren nicht so weit weg von Haching“, analysierte Pampel, „dass wir unter diesen Umständen hier punkten, war nur teilweise realistisch.“

TSV: Schlag, Hauke, Ott, Hoffmann, Becker, Cipollone, L. Diwersy (L).