Herr Hild, wie dicht war die HSG nach ausgeglichener Partie bis in die Schlussviertelstunde wirklich an der Überraschung gegen den Tabellenzweiten TuSEM Essen?

In allererster Linie ist es ärgerlich. Die erste Hälfte war richtig gut, vorne wie hinten. In der zweiten Halbzeit haben wie bereits des Öfteren ein paar Prozent gefehlt. Ärgerlich deswegen, weil mehr drin gewesen wäre. Wir geraten nach der Führung zu schnell mit drei Toren in Rückstand und Essen zieht davon. Auf der einen Seite haben drei Stammkräfte gefehlt, Essen steht aber auch nicht ohne Grund auf Platz zwei. Sie haben die Klasse und Erfahrung, um knappe Spiele für sich zu entscheiden.

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Mit welchem Gefühl fahren Sie nun zum nächsten Auswärtsspiel nach Aue?

Dort geht alles wieder bei null los. Dort müssen wir von der ersten Minute an alles geben. Aue steht ganz gut da in der Tabelle, allerdings konnten wir sie im Hinspiel bezwingen. Das Spiel gegen Essen war aber schon ein Fortschritt im Vergleich zu Lübeck.

Wie beurteilen Sie die Situation im Abstiegskampf der 2. Bundesliga?

Der Druck im Kampf um den Klassenerhalt ist in jedem Spiel da. Jeder will und muss punkten. Für uns gilt es, den Anschluss zu halten. Das unterscheidet sich nicht, ob wir gegen Hamm, Bietigheim oder Aue spielen. Der EHV hat sich zwar schon einen gewissen Vorsprung erarbeitet. Wir können und müssen in unserem Fall vielleicht sogar nun auch auswärts punkten. Es werden immer weniger Spiele und unseren Konkurrenten gelingt immer mal wieder eine Überraschung. Das ist uns zuletzt nicht gelungen. Gute Spiele helfen uns nicht weiter, nur Zählbares. Dafür braucht es eine konstante Leistung über 60 Minuten, dass jeder für jeden einsteht, Geduld und bessere Entscheidungen im Angriff. Die Dinger müssen einfach rein!

„Der Druck im Kampf um den Klassenerhalt ist in jedem Spiel da“

Altes Leid bei Handball-Zweitligist HSG Konstanz: Lange hielt das Team gut gegen den Tabellenzweiten TuSEM Essen mit, in der Schlussphase zog Essen dann auf 30:24 davon. Punkte sollen nun im nächsten Auswärtsspiel am Freitag beim Zwölften EHV Aue her, verrät Linkshänder Matthias Hild im Interview.

Herr Hild, wie dicht war die HSG nach ausgeglichener Partie bis in die Schlussviertelstunde wirklich an der Überraschung gegen den Tabellenzweiten TuSEM Essen?

In allererster Linie ist es ärgerlich. Die erste Hälfte war richtig gut, vorne wie hinten. In der zweiten Halbzeit haben wie bereits des Öfteren ein paar Prozent gefehlt. Ärgerlich deswegen, weil mehr drin gewesen wäre. Wir geraten nach der Führung zu schnell mit drei Toren in Rückstand und Essen zieht davon. Auf der einen Seite haben drei Stammkräfte gefehlt, Essen steht aber auch nicht ohne Grund auf Platz zwei. Sie haben die Klasse und Erfahrung, um knappe Spiele für sich zu entscheiden.

Mit welchem Gefühl fahren Sie nun zum nächsten Auswärtsspiel nach Aue?

Dort geht alles wieder bei null los. Dort müssen wir von der ersten Minute an alles geben. Aue steht ganz gut da in der Tabelle, allerdings konnten wir sie im Hinspiel bezwingen Das Spiel gegen Essen war aber schon ein Fortschritt im Vergleich zu Lübeck.

Wie beurteilen Sie die Situation im Abstiegskampf der 2. Bundesliga?

Der Druck im Kampf um den Klassenerhalt ist in jedem Spiel da. Jeder will und muss punkten. Für uns gilt es, den Anschluss zu halten. Das unterscheidet sich nicht, ob wir gegen Hamm, Bietigheim oder Aue spielen. Der EHV hat sich zwar schon einen gewissen Vorsprung erarbeitet. Wir können und müssen in unserem Fall vielleicht sogar nun auch auswärts punkten. Es werden immer weniger Spiele und unseren Konkurrenten gelingt immer mal wieder eine Überraschung. Das ist uns zuletzt nicht gelungen. Gute Spiele helfen uns nicht weiter, nur Zählbares. Dafür braucht es eine konstante Leistung über 60 Minuten, dass jeder für jeden einsteht, Geduld und bessere Entscheidungen im Angriff. Die Dinger müssen einfach rein!

Fragen: Andreas Joas