Turnen, Bundesliga: TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau – StTV Singen 52:21. – Im letzten Wettkampf der Saison beim TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau ging es für den StTV Singen darum, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen und wenn möglich ein paar Gerätepunkte zu holen.

Nervöser Beginn

Der nervöse Beginn am Boden zeigte dann die Anspannung bei den Gästen, bei denen sogar Topturner Ivan Stretovich Federn lassen musste. Lediglich Luca Pollin und Christian Dehm konnten für die Singener punkten, trotzdem ging das erste Gerät mit 9:4 an den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Am Pauschenpferd präsentierten dann die Gastgeber starke Übungen, allen voran Andreas Toba. Doch auch die Übungen der Gäste waren achtbar, sodass der Geräteverlust mit 4:7 nicht so deutlich ausfiel. An den Ringen konnten dann wiederum die Wetzgauer mit Weltklasseübungen der Topturner Andreas Toba und Artur Dalaloyan stolze zehn Punkte ergattern, wohingegen auf Singener Seite nur Ivan Stretovich drei Zähler holen konnte. So ging es mit einem Zwischenstand von 26:11 für die Gastgeber in die Pause.

Überzeugend am Sprung

Wie schon in den vergangenen Wettkämpfen konnte das Turn-Team Singen dann am Sprung überzeugen. Dennoch reichte es nicht, das Gerät zu gewinnen, hatten doch die Gastgeber etwas mehr Glück und setzten sich hier mit 7:6 durch. Am Barren konnten die Gäste zur Freude von StTV-Trainer Axel Leitenmair gut dagegenhalten, doch waren es erneut Andreas Toba und Artur Dalaloyan, die mit Höchstschwierigkeiten gespickte Übungen zeigten und das Gerät mit 7:4 Punkten für sich entschieden. Angesichts der sicheren Niederlage war bei den Gästen dann die Luft raus, denn keiner der Singener Turner konnte am abschließenden Reck punkten. So ging auch das sechste Gerät an den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau, wie auch der Endstand von 52:21 Scores deutlich für den Gastgeber ausfiel.

Großer Jubel am Ende

Als jedoch die Ergebnisse der parallel stattfindenden Begegnungen bekannt wurden, brach auf Singener Seite großer Jubel aus. Da der TSV Pfuhl in Vinnhorst mit 57:14 verloren hatte, war klar, dass der StTV Singen aufgrund des besseren Gerätepunkteverhältnisses den Klassenerhalt als Siebtplatzierter geschafft hatte. (od)