Ringen, Verbandsliga: KSV Wollmatingen – KSV Allensbach 22:5 (9:3). – Am Samstag fand das lange erwartete Bodenseederby statt. Beide Mannschaften waren hoch motiviert und in Bestbesetzung an. Vor gut 450 Fans starteten die Wollmatinger besser und gewannen die ersten vier Kämpfe. Auch nach der Pause gaben sie den Ton an und machen mit vier weiteren Einzelsiegen den Derbysieg perfekt. Allerdings war jeder Punkt hart umkämpft, sieben Kämpfe gingen über die volle Distanz. Der Sieg fiel etwas deutlicher aus als das Geschehen auf der Matte. Wie schon der Hinkampf war auch dieses Derby Werbung für den Sport.

57G: Leon Brender – Bair Rezal 9:4 (PS, 2:0). – Der Allensbacher schulterte Rezai beinahe mit einem Kopfhüftschwung, der kämpfte sich aus der Bedrohung, übernahm die Kontrolle und gewann mit mehreren Durchdrehern.

130F: Marco Boxler – Tim Buck 10:2 (AS, 4:0). – Mit dem ersten Angriff ging der Allensbacher in Führung. Danach punktete Boxler mit verschiedenen Beinangriffen. Beim vierten Angriff verletzte sich Buck und musste aufgeben.

61F: Rainer Weber – Armin Kratzer 4:1 (PS, 2:0). – Die Kontrahenten lieferten sich ein knappes Duell. Weber brachte nach einem Beinangriff Kratzer in die Bodenlage, schob ihn beim nächsten Angriff raus. Nach der Pause gelang beiden Ringern noch ein Punkt zum 4:1.

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98G: Raffael Toth – Sergo Ninua 6:4 (PS, 1:0). – In der ersten Runde musste Toth in die Bodenlage. Ninua drehte ihn einmal, aber Toth schob ihn kurz danach raus. Dann musste Ninua in die Bodenlage, Toth schaffte es nicht, ihn zu drehen, übernahm aber mit einem Takedown wieder die Führung. Kurz vor Schluss ein weiterer Führungswechsel: Ninua schob Toth raus, griff noch einmal an und gewann.

66G: Julian Bahm – Timo Frank 0:11 (PS, 0:3). – Frank brachte Bahm zunächst in die Bodenlage. Nach einer Passivitätsermahnung drehte er ihn, brachte ihn erneut in die Bodenlage und drehte ihn zum 9:0. Nach der Pause hielt Bahm gut dagegen und versuchte, so wenig wie möglich Punkte abzugeben, verlor aber 0:11.

86F: Steffen Blum – Abdullah Adigüzel 4:0 (PS, 2:0). – . Schon nach zwanzig Sekunden ging Blum in Führung. Ein weiterer Punkt wurde ihm wegen Passivität seines Gegners zugesprochen, einen Beinangriff nutzte er zum 4:0.

71F: Jannic Achilles – Markus Köhne 18:2 (TÜ, 4:0). – Achilles punktete immer wieder durch Beinangriffe, Beinschrauben und Vorbeireißer. Den Überlegenheitssieg erreichte er dreißig Sekunden vor Schluss.

80G: Jan Lugasi – Teimuarz Beradze 1:8 (PS, 0:2). – Lugasi musste in die Bodenlage, Beradze warf ihn mit einer Art Kopfschraube. Nach der Pause musste Beradze in die Bodenlage. Der Wollmatinger konnte ihn aber nicht drehen.

75G: Philipp Späne – Nicolai Rothmund 6:2 (SS, 4:0). – Späne marschierte und beim Versuch, Rothmund in der Bodenlage zu drehen, wurde er gekontert, konnte sich gerade so befreien. Nach der Pause brachte er Rothmund in die gefährliche Lage und schulterte ihn.

75F: Philipp Gerbode – Maximilian Gerneth 9:0 (PS, 3:0). – . Mit einem schnellen Beinangriff ging Gerbode in Führung. Nach der Pause setzte er immer wieder Akzente und siegte am Ende deutlich. (mm)