Segeln: Österreich scheint ein sehr gutes Pflaster für Hubert Merkelbach zu sein. Am Wochenende war der Überlinger Starbootsegler mit seinem Vorschoter Markus Koy am Attersee in Oberösterreich bei der Distriktmeisterschaft am Start. Da an selber Stelle ab Mittwoch die Eastern Hemisphere Championship stattfindet, bei der der beste europäische Starbootsegler ermittelt wird, war das Teilnehmerfeld stark besetzt.

Mit den Besten mitgesegelt

Mit Augie Diaz aus den USA, Haico de Boer (Niederlanden) und Alexey Zhivotovsky aus Russland waren drei international sehr erfahrene Starbootsegler dabei. Und Hubert Merkelbach segelte mit den Besten mit. Zum Auftakt der sechs geplanten Wettfahrten wurden Merkelbach/Koy Vierte. Am zweiten Tag festigten sie mit den Plätzen eins, zwei und drei ihre zweite Position und hatten das mit Abstand beste Streichresultat, sodass der Sieg sehr realistisch war.

Als Zweiter Distriktmeister

Allerdings gab es am Abschlusstag wegen zu wenig Wind keine weitere Wettfahrt mehr. Auch wenn Hubert Merkelbach Zweiter wurde, holte er sich mit der Distriktmeisterschaft einen der begehrten Blauen Sterne, denn der Sieger hieß Haico de Boer und kommt aus den Niederlanden, was nicht zum Distrikt 17 zählt. Deshalb geht diese Auszeichnung in diesem Jahr an den Bodensee.

Schwierige Bedingungen mit Leichtwinden

„Es waren schwierige Bedingungen mit Leichtwinden“, resümiert Merkelbach. „Bei diesen Bedingungen können viele mitsegeln, was die Wettfahrten spannend macht.“ Dennoch sei es wichtig gewesen, bei der Distriktmeisterschaft dabei gewesen zu sein, um das Segelrevier kennen zu lernen und um sich auf die Eastern Hemisphere Championship einzustellen.

Startschuss am Mittwoch

Wenn am Mittwoch der Startschuss zur beachteten Regatta mit Teilnehmern aus der ganzen Welt fällt, ist auch der Überlinger mit Markus Koy an der Startlinie. Der Sieg der Distriktmeisterschaft habe gezeigt, dass sie ganz vorne mitsegeln könne, so Merkelbach. „Es wäre super, wenn wir unter die besten Fünf kommen könnten“, gibt er als Ziel aus. „Das wird aber ganz schwer. Auf einem Binnenseerevier segelen alle sehr eng beieinander, Fehler und falsche Entscheidung werden nicht verziehen.“