Fußball, SBFV-Pokal, Achtelfinale: SC Pfullendorf – SV Oberachern (Dienstag, 15 Uhr, Geberit-Arena). – Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga werkeln die Linzgauer fleißig am sofortigen Wiederaufstieg ins südbadische Oberhaus. Dem Landesliga-Alltag kurzzeitig entfliehen können die Linzgau-Kicker am Feiertag mit dem Pokalspiel gegen den SV Oberachern, der seit Saisonbeginn vom ehemaligen Pfullendorfer Mark Lerandy trainiert wird. Einen Rückschlag gab es für den SC Pfullendorfam Freitagabend mit dem 2:2-Unentschieden gegen den FC Furtwangen. Zwar machte die Konrad-Elf einen 0:2-Rückstand wett, der Stachel nach Schlusspfiff saß angesichts zweier verlorener Zähler im Pfullendorfer Lager dennoch tief.

Aber auch wenn der SCP die Generalprobe vor dem Pokalknüller in den Sand setzte, ist die Vorfreude im Linzgau groß. Unbeschwert und ohne Druck kann der Landesligist das Duell mit dem zwei Klassen höher spielenden Oberligisten angehen, da die Konrad-Elf diesmal ausnahmsweise klarer Underdog ist. Vor allem die körperliche Physis des SVO wird den SC Pfullendorf vor einen ungewohnten Härtetest stellen. Während die Rot-Weißen in der Landesliga fast ausnahmslos mit spielerischen Mitteln bestehen können, sind gegen die Ortenauer andere Attribute gefragt. Dabei kann SCP-Trainer Marco Konrad wieder auf Daniel Abdulahad bauen, der wie Ersatzkeeper Maximilian Ritzler am Freitagabend aus beruflichen Gründen fehlte. Einen Tag weniger Verschnaufpause hat der SV Oberachern, der am Samstag auf der Kreuzeiche einen Punkt ergatterte. Das 1:1 beim SSV Reutlingen war bereits das sechste Spiel der Ortenauer ohne Niederlage. Ein Remis nach 120 Minuten könnte das Weiterkommen für den klassentieferen Landesligisten bedeuten.

SV Oberschopfheim – TSV Aach-Linz (Dienstag, 15 Uhr). – Die Vorfreude ist groß beim TSV Aach-Linz: Das Pokal-Achtelfinale gegen den SV Oberschopfheim ist ein ganz besonderes Spiel für den Bezirksligisten. Trainer Patrick Hagg weiß um die Stärken des Gegners, auch wenn dieser "nur" in der Kreisliga A spielt. "Wir werden die Oberschopfheimer auf keinen Fall unterschätzen. Diese Mannschaft könnte problemlos in der Landesliga mithalten“, so Hagg. "Die Terminierung nur zwei Tage nach unserem Ligaspiel am Sonntag und der lange Anfahrtsweg könnten sich als Nachteil für uns herausstellen. Daher sehe ich uns auch nicht als Favorit. Nur wenn wir einen Sahnetag erwischen und eine absolute Topleistung zeigen, haben wir die Chance, ins Viertelfinale einzuziehen. Personell sieht es momentan sehr gut aus. Einzig Kahl wird verletzungsbedingt nicht spielen können“, sagte der TSV-Trainer.

FV Lörrach-Brombach – 1. FC Rielasingen-Arlen (Dienstag, 15 Uhr). – Nach der enttäuschenden Leistung im Derby gegen den FC Singen 04 hat der 1.FC Rielasingen-Arlen das schwere Pokalspiel beim FV Lörrach-Brombach vor der Brust. Wiedergutmachung in zweierlei Hinsicht ist angesagt. Nach der leidenschaftslosen Vorstellung am Samstag sollte man sich in kämpferischer Hinsicht deutlich steigern. Außerdem ist noch eine Revanche vom ersten Spieltag offen, als die Hegauer unglücklich beim Aufsteiger mit 0:1 unterlagen.

Die Gastgeber konnten ihrerseits Selbstvertrauen tanken, als sie am Wochenende den FC Denzlingen schlagen konnten und damit saisonübergreifend 19 Heimspiele unbesiegt blieben. Dass die Gastgeber den bisherigen Saisonverlauf toppen wollen, indem sie den Titelverteidiger aus dem Rennen werfen, liegt auf der Hand. Die Mannschaft von Trainer Ralf Moser zeigt vor allen Dingen in den Heimspielen Powerfußball und stellt die bisher schwerste Aufgabe in der diesjährigen Pokalrunde für den 1. FC dar.

Rielasingens Trainer Jürgen Rittenauer zeigte sich nach dem Spiel gegen den FC Singen 04 kämpferischer als zuvor seine Mannschaft auf dem Platz. Er erwartet von seiner Mannschaft eine klare Leistungssteigerung und traut sie seiner Mannschaft auch zu. Voraussetzung sei aber, dass die Führungsspieler die Verantwortung auf dem Feld besser übernehmen. Hier nannte er als gutes Beispiel Tobias Bertsch, der am Samstag als einer der wenigen Feldspieler eine gute Leistung abrufen konnte.

FC Denzlingen – FC 03 Radolfzell (Dienstag, 15 Uhr). – Nach der Niederlage gegen Bad Dürrheim kommen nun die Gastspiele beim FC Denzlingen für den FC 03 Radolfzell. Innerhalb einer Woche muss der FCR zweimal nach Denzlingen reisen, zuerst am Dienstag im Achtelfinale des Verbandspokals und am Sonntag dann zum Punktspiel. Die Radolfzeller Ziele in dieser Saison sind klar: Zuerst kommt die Liga, in der man unbedingt den Klassenerhalt schaffen will, und an zweiter Stelle steht der Pokal.

Der FC 03 Radolfzell hat in der Vergangenheit gegen Denzlingen immer recht gut ausgesehen und bisher nur ein Spiel verloren. Jedoch ist der FC Denzlingen heute eine ganz andere und stärkere Mannschaft als in der Vergangenheit. In der letzten Verbandsliga-Saison hatte der FCD als Aufsteiger lange Kontakt zu den beiden Übermannschaften aus Villingen und Freiburg. Auch in der aktuellen Runde kommt Denzlingen nach mühsamen Start langsam wieder ins Rollen und hat von seinen fünf Heimspielen in dieser Saison vier gewonnen. Im Pokal war in der ersten Runde der FC Emmendingen Gegner, in der zweiten Runde dann die Sportfreunde aus Elzach-Yach.

Jedoch reist der FCR sicher nicht nach Denzlingen, um eine Niederlage abzuholen. In den ersten beiden Runden hatte Radolfzell zweimal Heimrecht, zuerst gegen die DJK Villingen (5:2) und dann gegen die DJK Donaueschingen (7:0). Zu hoffen ist beim FCR, dass die beiden am Wochenende vermissten Innenverteidiger Hoxha und Hepfer wieder dabei sind, dies würde der Abwehr sicher wieder zu mehr Stabilität verhelfen. (km)

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