Handball, 3. Liga, Frauen: TSV Haunstetten – SV Allensbach (heute, 18 Uhr, Albert-Loderer-SH, Augsburg). – Eine weite Auswärtsfahrt vor Weihnachten hatte Allensbach auch in der vergangenen Saison. Den Rückrundenauftakt in Regensburg verloren sie bekanntlich. Das wollen sie dieses Jahr besser machen und sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden. Dabei nimmt das Team von Sandra Reichmann und Oliver Lebherz zwei Spiele als Motivation: Vergangene Spielzeit gelang ein knapper Sieg in Haunstetten, das 22:20 läutete eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage ein und bedeutete die Herbstmeisterschaft für Allensbach. Und im letzten Heimspiel der aktuellen Runde gegen den starken Aufsteiger Wolfschlugen hatte das Team vom Bodensee seine wohl beste Saisonleistung gezeigt beim 30:23. Einfach wird es aber trotz allem sicher nicht.

Haunstetten beeindruckt Oliver Lebherz

Haunstetten hat die durchwachsene vergangene Saison vergessen gemacht und ist punktgleich mit Allensbach. Vergangenen Spieltag ließ das Team von Trainer Herbert Vornehm aufhorchen, als es Tabellenführer Regensburg die erste Saisonniederlage beibrachte. „Haunstetten hat mich schon beim Skoda Cup beeindruckt. Diesen Eindruck hat es mit seinen bisherigen Leistungen bestätigt“, erklärt Teamchef Oliver Lebherz. Den TSV zeichne aus, dass er über mannschaftliche Geschlossenheit komme, Allensbach sich nicht auf einige wenige Spielerinnen fokussieren dürfe. „Natürlich ist Sarah Irmler eine Ausnahmekönnerin, Haunstetten aber nur auf sie zu reduzieren, wäre vermessen“, warnt Vorstand Andreas Spiegel.

Allensbach beschäftigt sich intensiv mit Gegner

Allensbach hat sich intensiv mit dem Gegner beschäftigt. Die Abläufe im Angriff greifen schon sehr gut, und die Defensive muss einen ähnlich guten Tag erwischen wie gegen Wolfschlugen. Der SVA will sich in den letzten 60 Minuten des Jahres keine Schwächephase erlauben, trotz einer der längsten Auswärtsfahrten konzentriert in die Partie starten. Neben Leonie Scholl wird Sarah Rothmund definitiv fehlen. Alle anderen Spielerinnen sind einsatzfähig und werden gegen Haunstetten an ihre Leistungsgrenzen gehen müssen.

Im Fanbus sind noch Plätze frei

Im Fanbus sind noch Plätze frei. Kurzentschlossene melden sich unter info@sva-bundesliga.de an. Abfahrt ist um 12.30 Uhr am Norma-Parkplatz in Allensbach. Für die Partie in Gröbenzell am 11. Januar setzt der SVA auch einen Fanbus ein, für den sich Interessierte schon jetzt anmelden können. (asp)