Handball: Nur noch eine Woche der Vorbereitung liegt vor der HSG Konstanz, ehe am 1. Februar die Mission Klassenerhalt in der 2. Bundesliga mit dem Baden-Württemberg-Derby bei der SG BBM Bietigheim startet. Die Generalprobe dafür steigt am Samstag beim hochkarätig besetzten Hohenlohe-Cup in Öhringen mit den Erstligisten Erlangen und Ludwigshafen sowie den Zweitligisten Rimpar und Konstanz.

Tim Jud und Joschua Braun wieder dabei

Dafür wurde zuletzt gut in der Abwehr gearbeitet, berichtet HSG-Cheftrainer Daniel Eblen und sagt: „Ich bin froh, dass Tim Jud und Joschua Braun uns wieder zur Verfügung stehen. Das hilft uns.“

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Zwar benötigen beide Leistungsträger nach langen Verletzungspausen noch etwas Zeit, doch schon im deutlich gewonnenen Testspiel in Zürich (30:25) wurde deutlich, wie wichtig beide für die HSG sind. Neben Athletiktraining stand zuletzt auch die Orientierung Richtung Turnier im Fokus, wie der 45-Jährige verrät. Damit ist unter anderem die Offensive gemeint, aber auch Details, die er im Wettkampf gegen den HC Erlangen – Tabellenelfter der 1. Bundesliga – einem Stresstest unterziehen möchte. „Damit wir auch etwas davon haben“, meint der Übungsleiter mit einem Augenzwinkern.

Ex-Nationalspieler als Gegner

Denn der Gegner hat es in sich. Mit den deutschen Ex-Nationalspielern Carsten Lichtlein (Welt und Europameister, Bundesliga-Rekordspieler mit den meisten Einsätzen), Michael Haaß (Weltmeister), Nikolas Katsigiannis, Nikolai Link, Nico Büdel und Johannes Sellin sowie jeder Menge Extraklasse im Kader wartet um 16.15 Uhr die größte Hürde im Turnier. Seine beiden Testspiele gewann der HC Erlangen trotz für die Handball-Europameisterschaft abgestellter Nationalspieler gegen die Zweitligisten Bietigheim (31:25) und Rimpar (28:20) jeweils souverän und hoch. Für HSG-Keeper Michael Haßferter kommt es zudem zu einem Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden.

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Zweites Spiel gegen Ludwigshafen oder Rimpar

Nach zweimal 25 Minuten Spielzeit in den beiden Halbfinalspielen trifft Konstanz im Finale oder Spiel um Platz drei schließlich um 18.15 oder 20 Uhr noch auf den Gewinner beziehungsweise Verlierer der Parallelbegegnung zwischen Erstligist Eulen Ludwigshafen mit dem ehemaligen HSG-Keeper Stefan Hanemann und Zweitliga-Konkurrent Rimpar Wölfe. So wird den Konstanzern an einem anstrengenden Turniertag die Gelegenheit für wichtige Erkenntnisse unter Wettkampfbedingungen geboten. Vor allem an den Abläufen in der Kleingruppe möchte Eblen die erarbeiteten „alternativen Lösungen“ in Augenschein nehmen.

Vorbereitung auf den Ligabetrieb

„Dass wir dabei direkt mit diesen starken Gegnern die Gewöhnung an den Ligabetrieb bekommen, ist eine tolle Sache“, freut sich der HSG-Coach. „Umso aufgeweckter müssen wir sein, um etwas erreichen zu können.“ Was damit gemeint ist? „Um uns kümmern“, erklärt er, „und uns selbst vor allem in der Abwehr zeigen, dass wir das gut und aggressiv gegen sehr gute Gegner spielen können.“

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