2. Handball-Bundesliga: HSG Konstanz – VfL Gummersbach (Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle). – Es ist mit Sicherheit eines der größten Spiele in der Vereinsgeschichte der HSG Konstanz. Heute gastiert mit dem VfL Gummersbach einer der erfolgreichsten Handballvereine des Landes im Hexenkessel „Schänzle-Hölle“. Der Erstliga-Dino feierte zwölf Deutsche Meisterschaften, fünf DHB-Pokal- und elf Europapokalsiege – zuletzt 2011 – sowie zwei Vereins-Europameistertitel.

„Eine echt coole Sache“

„Das ist schon eine coole Sache“, freut sich HSG-Trainer Daniel Eblen auf eines der absoluten Saisonhighlights. „Aber es ist jetzt nicht so, dass wir die zum Kaffeekränzchen einladen und sie dürfen groß aufspielen“, schiebt er entschlossenen hinterher. „So wollen wir das nicht haben. Wir freuen uns auf eine volle Halle und großartige Stimmung.“

Ruhmreiche Vergangenheit in Gummersbach

In der ruhmreichen Vergangenheit der Oberbergischen liefen Spieler wie Heiner Brand, der als Aktiver und als Nationaltrainer Weltmeister wurde, oder der „Handballer des Jahrhunderts“, Erhard Wunderlich, auf. Weltklasse-Spieler wie Stefan Kretzschmar, Daniel Narcisse, Kentin Mahé, Bundesliga-Rekordtorschütze Kyung-Shin Yoon und Gudjon Valur Sigurdsson sind nur einige weitere bekannte Namen, die das VfL-Trikot trugen. Der Kader des Aufstiegskandidaten hat aktuell immer noch eine große Qualität. Nach dem erstmaligen Abstieg des Bundesliga-Gründungsmitglieds aufgrund der nur um ein Tor schlechteren Tordifferenz soll mit Filip Ivic – kroatischer Nationaltorhüter – und Tin Kontrec die direkte Rückkehr in die Bundesliga gelingen. Wie Ivic war Kontrec bei der WM 2017 in Frankreich dabei. Mit den beiden österreichischen Nationalspielern Alexander Herrmann und Janko Bozovic trifft HSG-Linksaußen Samuel Wendel zudem auf zwei Landsmänner.

Bild: privat

Große Vorfreude bei der HSG Konstanz

Bei der HSG Konstanz herrscht so große Vorfreude nach dem wichtigen Auswärtspunkt beim TuS Ferndorf, mit dem die Mannschaft weiter oberhalb der Abstiegsränge rangiert. Gegen Gummersbach haben die Konstanzer nichts zu verlieren – jedoch viel zu gewinnen. Aber auch aufseiten der Nordrhein-Westfalen ist die Freude groß. So sagt VfL-Trainer Torge Greve: „Ich glaube, dass es ein sehr interessantes Spiel werden wird. Konstanz in eigener Halle ist immer schwierig.“ Aus seinen Zeiten beim VfL Lübeck-Schwartau kennt der 44-Jährige noch die Schänzle-Hölle. „Das Publikum hier schätze ich sehr, da die Leute immer fair mit allen umgehen. Es macht immer wieder Spaß, hier zu spielen.“ Greve ist mit Daniel Eblen verbunden, seit sie die A-Lizenz absolviert und sich dabei ein Zimmer geteilt hatten. Greve zur HSG: „Ich bin ein Fan dieser Mannschaft, weil ich Daniel als Trainer sehr schätze und auch die Art, wie die HSG Handball spielt.“

Große Namen ausblenden

Die Konstanzer sind bemüht, sich nur auf sich zu konzentrieren, die großen Namen der Spieler auszublenden. Geknistert hat es dennoch im Training. „Aber eher aufgrund der harten Arbeit“, verrät Eblen. „Wir müssen Paroli bieten können.“ Vor allem die Wurfkraft aus dem Rückraum, die gute, physisch starke Deckung und die zwei Torhüter sind dem 45-Jährigen bei der Vorbereitung ins Auge gestochen.

Große Herausforderung für HSG-Handballer

Die große Herausforderung: „Das Gleichgewicht im Eins-gegen-eins zu finden, nicht aufzumachen und dennoch nahe am Werfer dran zu sein.“ In der Vorwärtsbewegung lautet die Herausforderung schließlich Geduld beweisen, den Ball aber nicht nur von A nach B passen, sondern mit Tempo agieren – gleichzeitig aber mit wenig technischen Fehlern. Eblen zeichnet ein schönes Bild der hohen Schwierigkeit, diese Vorgabe umzusetzen. „Das ist das Feuer, um das wir die ganze Saison schon herumtanzen.“

Frenetische Unterstützung beim heißen Empfang

Mit der frenetischen Unterstützung von den Rängen konnte die HSG Konstanz allerdings schon so manchem großen Favoriten in der Sporthalle einen heißen Kampf liefern. Die „Schänzle-Hölle“ wird auf jeden Fall wieder kochen und dem VfL Gummersbach einen ganz heißen Empfang bereiten.

Der Kalender der HSG Konstanz ist da!

Sie geben nicht nur auf dem Handball-Parkett eine gute Figur ab: Die Handballer der HSG Konstanz präsentieren ihren neuen Kalender.

So hat man die Spieler der HSG Konstanz noch nicht gesehen: Mit Pyro-Effekten, blau-gelbem Rauch von Bengalos, Rauchrohren und Nebeltöpfen hat a2r:media, langjähriger Partner der HSG, auf dem Gelände von Meichle + Mohr im Konstanzer Industriegebiet eine einzigartige Atmosphäre geschaffen. Zusammen mit Fotograf René Hodr wurden die Bundesligaspieler gekonnt in Szene gesetzt. Herausgekommen sind überraschende, mitreißende und faszinierende Momentaufnahmen, die sich zu einem hochwertigen, einzigartigen Kalender zusammenfügen. Der neue HSG-Kalender ist nicht nur ein ideales Weihnachtsgeschenk, sondern schafft bleibende Eindrücke auch über das Jahr 2020 hinaus. Dank des ideellen und finanziellen Engagements von a2r:media und werk zwei, einem Unternehmen des SÜDKURIER Medienhaus, ist der HSG-Kalender in limitierter Auflage für nur je 18 Euro erhältlich. Erworben werden kann der Kalender ab sofort bei den Heimspielen am neuen Fanartikelstand, bei a2r:media, M10 True Active, Formenco und Böhm Sport Konstanz. (joa)