Volleyball, 2. Bundesliga: TuS Kriftel – TSV Mimmenhausen (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Weingartenschule); VI Frankfurt – TSV Mimmenhausen (Sonntag, 15 Uhr, Carl-von-Weinberg-Schule). – Ein prall gefülltes Wochenende erwartet den TSV Mimmenhausen – und die Fans von ihrem Tabellenzweiten sechs Punkte in den Duellen gegen den Aufsteiger und Tabellenvorletzten sowie das Volleyball-Internat. „Die Wahrscheinlichkeit“, sagt Spielertrainer Christian Pampel, „dass wir mit sechs Punkten nach Hause kommen, ist groß.“ Mehr nicht. „Ich stelle mich aber jetzt nicht hin und sage das. Das kann nur eine Mannschaft machen, die aufsteigen will. Und das wollen wir nicht.“

TSV klarer Favorit

Zumindest der Papierform nach gibt es aber auch bei ihm keine Einwände. Mimmenhausen ist die Mannschaft der Stunde und eindeutiger Favorit in beiden Partien. „Das Internat wollen wir klar besiegen“, erwartet Pampel drei Punkte gegen die Volleyballnovizen. Kriftel beurteilt er ein weniger vorsichtiger. Auch wenn der TuS sich im gesamten bisherigen Saisonverlauf noch nicht so toll angestellt habe, sagt der Diagonalangreifer vom Bodensee, habe „die Mannschaft in den kürzlichen Spielen kräftig auf dem Spielfeld herumgerührt“.

Pampel warnt vor Kriftel

Beim Tabellenvierten Hammelburg vergangenes Wochenende etwa wäre mehr drin gewesen als das beachtenswerte 2:3. Entsprechend groß wird deshalb der Widerstand sein, auf den der TSV Mimmenhausen heute trifft. Die Mannschaft von Trainer Tim Schön habe einige Hürden, die ihre Gegner überwinden müssten auf dem Weg zum Erfolg. „Die Außen und die Mitte sind gut besetzt, die Mittelblocker technisch gut und schnell“, weiß der Spielertrainer. „Gegen die dürfen wir nicht zu einfach im Angriff spielen.“ Sonst bekomme der TSV ein „großes Problem“. Die Annahme müsse stehen, sodass der Mimmenhauser Zuspieler präzise Pässe spielen kann.

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Aufstellung noch ungewiss

Wer auch immer das sein wird. Christian Pampel ist sich noch nicht ganz klar darüber, wer in welchen der beiden Partien stellen wird: Federico Cipollone mit Lukas Ott und Heiko Schlag gegen Kriftel, oder Michael Diwersy mit Jonas Hoffmann und Ott oder Schlag. Der TSV Mimmenhausen ist in der glücklichen Lage, sich solche Überlegungen leisten zu können. Die Saison ist ja jetzt schon in trockenen Tüchern.

Alle Spieler dürfen ran

„Meister werden wollen wir nicht, absteigen werden wir nicht“, sagt Pampel und nutzt diesen Umstand. Alle Spieler bekommen Einsatzzeiten. Und wenn schon die Gegner keinen Druck mehr aufbauen können, dann kommt der eben vom Spielertrainer. „Wir wollen die Punkterunde nicht einfach so abhaken, nur weil für unser Saisonziel jetzt Sieg oder Niederlage egal sind“, sagt er. Jetzt sind die Männer von der Bank gefordert. Und die können ihren Trainer „glücklich machen mit sechs Punkten“ (Pampel) aus den beiden Partien.

Mit fünf Zählern zufrieden

Mit fünf Zählern wäre Christian Pampel „zufrieden“. Nur weniger sollen es bitteschön nicht werden. Garantiert aber nicht deswegen, weil der TSV Mimmenhausen dann aller Wahrscheinlichkeit nach den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga verpassen würde.