Volleyball, Bundesliga: TSV MimmenhausenVolley YoungStars 3:0. – Die Pflicht am Samstagabend haben die Mimmenhauser Volleyballer nach umkämpftem ersten Satz erwartungsgemäß mit 3:0 gewonnen. Die zukünftigen Stars aus Friedrichshafen mussten sich im weiteren Verlauf des Derbys dann doch deutlich geschlagen geben. Die Partie am Sonntag geriet der Mannschaft von Spielertrainer Christian Pampel zur umjubelten Kür. Im Bildungszentrum musste Erzrivale Freiburg schmerzhaft lernen, dass die Gastgeber im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einen Schritt vorwärts gemacht haben. Hatten sie vor einem Jahr mit dem 1:3 alle Punkte an die Breisgauer abgeben müssen, erschmetterten Kapitän Michael Diwersy und sein Team in drei Sätzen drei weitere Punkte.

TSV Mimmenhausen – FT Freiburg 3:0. – Mimmenhausen hatte die drei Sätze gegen die YoungStars kräftemäßig offensichtlich gut verdaut, machte im ersten Durchgang vor allem über den Aufschlag ordentlich Alarm in der Freiburger Annahme (8:4). Und ließ sich auch von gelegentlichen Fehlern nicht verunsichern (16:10). Zu sorgloses Tun auf dem Spielfeld sollten sich die Blau-Gelben aber auch nicht leisten. Freiburger Blöcke beißen zu (17:13). „Hier regiert der TSV“ sangen die Fans. Stimmt. Der hatte mit Christian Pampel zwar einen überragenden Akteur (26 Punkte), aber auch die übrigen Teammitglieder des TSV steuerten ihre Zähler zum klaren 25:16 bei.

Schnelle Feldabwehr sichert Punkte

Flott gespielt, Körner gespart. Wer weiß denn schon, wie lange gearbeitet werden muss. Der zweite Durchgang jedenfalls verlief nicht so eindeutig. Anfangs. Dann aber machte Freiburg ein paar Fehler zu viel (8:5, 11:6), nutzte seine Punktchancen nicht so konsequent wie der TSV Mimmenhausen die seinen, der sich in jeden Ball warf, in der Blocksicherung stets beim angreifenden Freiburger am Netz war und in der reaktionsschnellen Feldabwehr keinen Ball verloren gab (16:10).

Heiko Schlag verwandelt Satzball

Gegen Ende des Durchgangs schien dem TSV dann ein wenig die Konzentration abhanden zu kommen. Aber Jonas Hoffmann trug mit seinen Angriffen das Momentum (23:18) und brachte dieses auch zum Satzball (24:20). Den verwandelte Heiko Schlag, der für den kranken Lukas Ott in die Mannschaft gerutscht war.

Freiburger Führung wurde zur Nervenschlacht

Was sich zum Ende des zweiten schon leise angedeutet hatte, setzte sich zu Beginn des dritten Durchgangs fort. Freiburg führte zum ersten Mal in der Partie. Lange, sehr lange. Es wurde still im Bildungszentrum (8:10). Aber die Einwechslung von Bogdan Birkenberg für Becker wirkte sich positiv aus. Mimmenhausen stabilisierte sich, kam ran (9:13, 13:13) und ging in Front (14:13). Daraus entwickelte sich eine Nervenschlacht, die der TSV am Ende mit dem zweiten Matchball zum 25:23 und 3:0 perfekt machte.

Trainer Diwersy ist zufrieden

Die Befürchtung von Abteilungsleiter Klaus Diwersy war unbegründet. Ob seine Spieler noch genügend Saft hätten nach dem 3:0 am Samstag, hatte er gemutmaßt. „Sechs Punkte aus zwei Spielen“, sagt Pampel mit einem Lachen im Gesicht, „das hätte ich nicht gedacht! Die Mannschaft hat das echt gut gemacht, es gibt nichts zu kritisieren.“

TSV Mimmenhausen: Streibl, Pampel, Hoffmann, Becker (Birkenberg), Cipollone (MVP), Schlag, L. Diwersy.