Handball, Oberliga: TSV Neuhausen/Filder – HSG Konstanz II 29:24 (12:14). – Eine verdiente 24:29 (14:12)-Niederlage musste die HSG Konstanz II im Topspiel der Handball-Oberliga in Neuhausen/Filder quittieren. „Bis auf 20 Minuten eine sehr schwache Leistung von uns“, musste Trainer Matthias Stocker danach eingestehen.

Viele technische Fehler

Konstanz kam schwer in die Partie und lief nach drei Minuten einem 1:4 hinterher. Den Gästen unterliefen zu viele „unerklärliche technische Fehler“, so der HSG-Coach. So konnte die HSG sich für eine ordentliche Abwehrarbeit kaum belohnen. Nach dem 7:3 hatte Stocker genug gesehen und sein Team in einer Auszeit wachgerüttelt sowie personell neu eingestellt.

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Führung zur Pause

Samuel Löffler glich erstmals aus (8:8/19.), Pascal Mack brachte die Gelb-Blauen sogar in Front. Patrick Volz besorgte mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause die 14:12-Halbzeitführung. „Wir sind besser ins Spiel gekommen“, meinte Stocker. „Durch den Vorsprung hätten wir eigentlich selbstbewusster werden müssen“, hatte sich der 31-Jährige erhofft. Daraus wurde jedoch nichts. Nach dem Seitenwechsel blieb die Anzahl der leichten Fang-, Pass- und sonstigen technischen Fehler sehr hoch.

Vorentscheidung gegen Konstanz

Dennoch war die Partie nach 45 Minuten noch eng. Als Neuhausen die Konstanzer Fehler zu einem Zwischenspurt von 21:19 auf 26:19 nutzte, „ging vorne gar nichts mehr“ (Stocker) und es war die Vorentscheidung gefallen. „Das war einfach nicht unser Tag“, war die bittere Erkenntnis. „Mit dieser Leistung gewinnen wir kein Spiel. Wenn vier, fünf Spieler ihr Potenzial nicht ausschöpfen können, reicht es wie bei jeder Mannschaft eben nicht.“ (joa)

HSG Konstanz II: Gemeinhardt, Ebert (Tor); Mauch (4/2), Schweda (1), Dahm, Michelberger (1), Mack (1), Volz (8), S. Löffler (4), Portmann, Gottesmann (1), Storz (1), J. Löffler (1), Hild (2). – Z: 500.