Frauenhandball, 3. Liga: SV Allensbach – ESV 1927 Regensburg (Samtag, 17 Uhr, Schänzlehalle Konstanz). – Ein Heimspiel der besonderen Art wartet auf die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach, wenn sie auf den ESV 1927 Regensburg treffen. Statt in der gewohnten Riesenbergsporthalle in Allensbach empfangen die Allensbacherinnen im Zuge der Kooperation mit der HSG Konstanz beim Superball die Gäste aus Bayern in der nicht ganz so heimischen Schänzlehalle. „Wir freuen uns alle auf das Spiel und die Umgebung“, beschreibt SVA-Teamchef Oliver Lebherz seine Vorfreude und die seiner Mannschaft auf das Heimspiel der besonderen Art. Schließlich spielen die Allensbacherinnen nicht alle Tage vor einer Kulisse von mehr als tausend Zuschauern. Die Lust darauf, in dieser Umgebung zu spielen und sich den zahlreichen Zuschauern von ihrer besten Seite zu zeigen, ist bei den SVA-Spielerinnen riesig. Und natürlich die Motivation, siegreich vom Parkett zu gehen. Mit dem Rückenwind aus zwei Siegen, daheim gegen Möglingen und zuletzt auswärts bei der SG O/B/K, gehen die Allensbacherinnen in das Spiel.

In Bellheim vergangene Woche konnte der SV Allensbach vor allem in der Offensive überzeugen. Beim 33:25-Sieg glänzte Steffi Hotz mit zehn Treffern, die Allensbacherinnen wurden ihrer Favoritenrolle gegen das Tabellenschlusslicht vollauf gerecht.

Die Gäste aus Bayern hingegen, die das Hinspiel gegen den SV Allensbach knapp mit 31:29 gewannen, haben zuletzt gegen die HSG Freiburg und die TS Herzogenaurach Niederlagen hinnehmen müssen. Dennoch sollten die Regensburgerinnen auf keinen Fall unterschätzt werden, haben sie doch mit Natascha Weber die derzeit dritterfolgreichste Torschützin der 3. Liga Süd in ihren Reihen – 112 Tore stehen bisher auf ihrem Konto. Mit Junioren-Nationalspielerin Franziska Peter steht eine weitere gefährliche Spielerin im ESV-Kader. „Da wird es vor allem auf unsere Abwehr ankommen. Franziska Peter werden wir aber nicht ganz ausschalten können“, weiß Oliver Lebherz um die offensive Stärke des kommenden Gegners, fügt aber hinzu: „Regensburg braucht Emotionen, um richtig gut Handball zu spielen.“ Diese will Lebherz im besten Fall von Anfang an im Keim ersticken, die Regensburgerinnen in der Schänzlehalle gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.

Am Ende ist aber „die Tagesform maßgeblich entscheidend für den Spielausgang“, ist sich der Allensbacher Teamchef sicher. Für die Partie gegen Regensburg kann er auf alle seine Spielerinnen zurückgreifen. Besonders motivieren wird er sie nicht müssen. Dafür sorgt allein die Vorfreude auf die Riesenkulisse in der Schänzlehalle.