Fußball, SBFV-Pokal, 2. Runde: SV Denkingen – SC Pfullendorf (Mittwoch, 17.45 Uhr). – Im Stadtderby tritt der Bezirksligist SV Denkingen das erste Mal seit 20 Jahren in einem Pflichtspiel gegen die erste Mannschaft des SC Pfullendorf an. „Das ist ein absolutes Derby, die Freude und die Motivation meiner Spieler sind groß,“, sagt SVD-Trainer Helmut Wunderlich. Zwar sei für ihn der SC Pfullendorf Favorit, doch „wir werden uns nach Kräften wehren und wollen uns gut verkaufen“, zeigt sich Wunderlich kämpferisch und ergänzt: „Verlieren können nur die Pfullendorfer. Gewinnen sie, hat man es von ihnen als Favorit erwartet. Doch gewinnen wir, wäre es eine echte Überraschung.“

Dabei war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass es zu diesem Stadtderby kommen würde. Der gastgebende Bezirksligist kegelte mit dem SC Markdorf (3:1) und dem FC Schonach (4:2) gleich zwei Landesligisten aus dem Pokal. Aber auch Pfullendorf musste mit Ligakonkurrent SpVgg F.A.L. (3:0) und Verbandsligist FC Bad Dürrheim (3:2) zwei Brocken aus dem Weg räumen.

Auch wenn die Pfullendorfer klarer Favorit sind, geht der Landesligist die Aufgabe mit dem nötigen Respekt an. „Die Stimmung ist gut und bis auf die Langzeitverletzten sind alle fit“, berichtet SCP-Coach Konrad, der auf seinen gelbrot gesperrten Kapitän Felix Steinhauser verzichten muss. Alternativen gibt es einige. „Wir wollen den Schwung aus den letzten beiden guten Testspielen mitnehmen und nun auch in den Pflichtspielen überzeugen“, sagt Konrad. (hal/stl)

TSV Aach-Linz – SC Konstanz-Wollmatingen (Mittwoch, 17.45 Uhr). – Der überraschende 3:0-Sieg des Bezirksligisten TSV Aach-Linz gegen den Verbandsligaaufsteiger FC Singen 04 in der ersten Runde des SBFV-Pokals blieb beim kommenden Gegner, dem Landesligisten SC Konstanz-Wollmatingen, nicht unbeachtet. „Wir werden mit großem Respekt nach Aach-Linz fahren“, sagt ein beeindruckter, aber keinesfalls eingeschüchterter SC-Trainer Mohamed Karaki. „Wir werden in dieser Partie natürlich hundert Prozent geben, denn wir wollen auf jeden Fall eine Runde weiterkommen und oben mitspielen“, gibt er die Marschroute vor.

Sein Gegenüber Patrick Hagg will gegen den höherklassigen Gegner die Außenseiterrolle nutzen: „Wir haben weniger zu verlieren als der Favorit Konstanz-Wollmatingen, von welchem ich erwarte, dass er mit hundert Prozent bei der Sache sein wird. Dennoch ist in 90 Minuten alles möglich, und der SC wird einen guten Tag brauchen, um uns zu schlagen“, sagt Hagg. Beide Mannschaften müssen, bedingt durch Urlaub oder den frühen Anpfiff an einem Wochentag, auf Spieler verzichten. (hal)

FC Radolfzell – DJK Donaueschingen (Mittwoch, 18.15 Uhr). – Nach dem 5:2-Sieg über die DJK Villingen in Runde eins trifft der FC Radolfzell nun auf die DJK Donaueschingen. Auch hier haben die Mettnauer wieder ein Heimspiel, was ein Vorteil sein könnte, wie auch die Tatsache, dass der FC Radolfzell schon das erste Verbandsspiel hatte und sich im Spielrhythmus befindet. Das Trainerteam ist sich noch nicht sicher, ob die Mannschaft geändert wird, steht doch der komplette Kader bis auf den gesperrten Torhüter Daniel Tkacz zur Verfügung.

Gegen Donaueschingen hat Radolfzell in den vergangenen Jahren immer gute Ergebnisse erzielt, so wurden in der letzten Runde beide Landesligaspiele klar gewonnen. Die Gäste sind aber sicher nicht zu unterschätzen, sie belegten im vergangenen Jahr einen sehr guten dritten Platz in der Landesliga und verpassten die Relegationsspiele nur wegen des Torverhältnisses. Das Team wird trainiert von Christian Leda, der sehr viel bewegt hat bei der DJK. Im Pokal zogen die Donaueschinger im vergangenen Jahr in der zweiten Runde gegen den späteren Titelgewinner 1. FC Rielasingen-Arlen. So darf man sicher gespannt sein auf dieses Duell auf der Mettnau. (km)

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