Kampfsport: Vincent Foschiani fiebert seit Monaten seinem zweiten Auftritt bei Glory, einer der größten Kickbox-Serien der Welt, entgegen. Im Frühjahr 2019 hatte der Konstanzer einen Zwei-Jahres-Vertrag über sechs Kämpfe unterschrieben. Vor knapp einem Jahr verlor er bei seiner Premiere ganz knapp nach Punkten. Diese Scharte möchte er nun am Samstag unbedingt auswetzen.

Volle Konzentration auf den Sport

Und dafür stellt er alles in seinem Leben hinten an. Bis zum November des vergangenen Jahres arbeitete der 31-Jährige noch in seinem Beruf als Erzieher. Dank eines Sponsors hatte er die Möglichkeit, eine Auszeit zu nehmen – im holländischen Utrecht, um sich im renommierten Colosseum Gym voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren.

Training unter Profi-Bedingungen

„Zurzeit trainiere ich unter Profi-Bedingungen“, berichtet Vincent Foschiani. „Ich absolviere jeden Tag mindestens zwei Trainingseinheiten.“ Zweimal pro Woche finden zudem Sparrings statt, Trainingseinheiten unter Wettkampfbedingungen. „Die sind unglaublich hart“, berichtet Foschiani, „da kommt es immer wieder mal vor, dass Kämpfer K.o. gehen.“

Zweite Chance am Samstag

Am Samstag bekommt der Konstanzer nun seine zweite Chance. Bei der Gala „Glory 75“ in Utrecht hat er quasi ein Heimspiel. In den „Central Studios“, einem Fernsehstudio, wird der 31-Jährige einen der ersten Kämpfe absolvieren, der weltweit übertragen wird. „Für mich zählt nur ein Sieg“, betont er. „Ich möchte in der Rangliste nach oben kommen – und das geht nur mit Siegen.“

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Allerdings wird da der Glory-Debütant Südkoreaner Si Jun Jin etwas dagegen haben. Foschiani rechnet sich aber gute Chancen aus. „Ich habe alles dafür getan, um perfekt vorbereitet in den Kampf zu gehen“, sagt er, „ich habe sogar meine Heimatstadt verlassen“.