Fußball: Pünktlich zum Saisonende am 30. Juni sind auch im Bezirk Bodensee die letzten Entscheidungen zum Auf- und Abstieg der einzelnen Ligen gefallen. Der Blick auf das, was unterm Strich herausgekommen ist, sorgt sowohl für Freude als auch Trauer bei den Clubs.

Bezirksliga mit 16 Teams

Ganz oben der Triumph des 1. FC Rielasingen-Arlen, der als Meister der Verbandsliga Südbaden in die Oberliga Baden-Württemberg aufgestiegen ist. Ein Austausch von Mannschaften fand in der Landesliga Staffel 3 statt. Der SC Markdorf und der FC Hilzingen sind in die Bezirksliga Bodensee abgestiegen, der SC Gottmadingen-Bietingen als Meister der Bezirksliga und Vizemeister Hegauer FV über die Relegation dafür in die Landesliga aufgestiegen. Da der FC Uhldingen, der Hattinger SV, der SV Bermatingen und der FC Bodman-Ludwigshafen aus der Bezirksliga absteigen mussten, bleibt die Liga eine 16er-Staffel.

Komplizierter Modus

Aus der Kreisliga A schafften der 1. FC Rielasingen-Arlen II, der FC Steißlingen und der SV Deggenhausertal den Sprung als Meister in die Bezirksliga. Über die Relegation gelang auch dem Türkisch SV Konstanz der Aufstieg. Darunter wird es schon komplizierter, die Unwägbarkeiten der Relegation zeigen sich. Da sich die Zahl der Absteiger aus den drei Staffeln auf höchstens sechs belaufen konnte, nach unten aber keine Grenze hatte, mussten die Letzten und auch die Vorletzten in die Abstiegsrunden. Der FC Bonndorf, wegen wiederholtem Nichtantreten ausgeschlossen, stand als Absteiger fest. Kurz und schmerzlos: Es gab keine weiteren Spielgemeinschaften, Abmeldungen von Mannschaften, Klassenverzichte oder ähnliches, sodass die SG Magricos/Centro P. Singen, SG Winterspüren-Zoznegg, FC RW Salem II, ESV Südstern Singen und SV Volkertshausen gemeinsam den Weg in die Kreisliga B beschreiten.

FC Aramäer aufgestiegen

Einfach dann wieder die Aufstiegsfrage von der Kreisliga B nach A, wo der SC Gottmadingen-Bietingen II, FC Wahlwies, SG Reichenau/R.-Waldsiedlung, SV Deggenhausertal II und SV Denkingen sich als Meister für die höhere Klasse qualifizierten. Seit Samstag gehört auch der FC Aramäer Pfullendorf als Relegationssieger dazu. Danach beginnt das Rechenwerk. Der eigentlich in die Kreisliga B abgestiegene FC Bonndorf hat sich jetzt (wie schon die zweite Mannschaft) der SG Sipplingen/Hödingen geschlossen. Da sich auch die erste Mannschaft des SV Kreenhein-stetten-Leibertingen der SG Buchheim-Altheim-Thalheim in einer Spielgemeinschaft angeschlossen hat, wäre eigentlich ein Platz in der Kreisliga B freigeworden. Doch auf diesen rutscht die zweite Mannschaft der SG B/A/T nach. Nicht mehr gemeldet wurde die zweite Mannschaft des FC Radolfzell. Die SG Heudorf/Honstetten II und die SG Herdwangen/Großschönach II wollten freiwillig in die Kreisliga C spielen.

Kreisliga-B-Clubs bleiben drin

Am anderen Ende dieser Saisonbilanz hätten die vier Kreisliga-C-Staffeln fünf Aufsteiger melden können. Vier direkt und einer über die Relegation. Tatsächlich aber brachte aber nur die Staffel 1 mit dem SV Bohlingen II und dem SV Worblingen II gleich zwei Aufsteiger zustande. Die Staffel 2 mit der SG Tengen-Watterdingen II einen weiteren. Keine Aufsteiger gab es in den Staffeln 3 und 4. Um alle möglichen Abstiegsszenarien abzudecken, mussten der FSV Phönix Gottmadingen (1.), der FC Bodman-Ludwigshafen II (2.), der TuS Meersburg (3.) und der SC Konstanz-Wollmatingen III (4.) eine Abstiegsrunde bestreiten. Die brachte nach mehrfachem Hin-und-her-Rechnen ein kurioses Ende – alle vier Clubs verbleiben in der Kreisliga B.

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