2. Bundesliga: HSG Konstanz – TV Hüttenberg (Donnerstag, 17 Uhr, Schänzlehalle). – Zum Schluss ein Highlight: Nach dem Sprung auf Platz 13 der 2. Handball-Bundesliga durch den 29:24-Sieg gegen Dresden freut sich die HSG Konstanz auf das letzte Spiel des Jahres. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt es im ersten Rückrundenspiel noch vor der Pause im Januar direkt zum nächsten wegweisenden Duell gegen den TV Hüttenberg.

Das Weihnachtsfest ist schon einmal gerettet. Dank der zwei wichtigen Punkte könnten Spieler und Trainer der HSG zumindest ein klein wenig Ruhe an Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag finden. Einen Tag später kommt mit dem TV Hüttenberg ein Kontrahent an den Bodensee, an den die HSG-Akteure keine allzu guten Erinnerungen haben.

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Im August schlichen bitter enttäuschte Konstanzer nach dem Hinspiel in Hüttenberg gefrustet vom Feld, nachdem sie 40 Minuten eine ziemlich schlechte Partie abgeliefert und sich folgerichtig einen Sieben-Tore-Rückstand eingehandelt hatten. Dann jedoch hatte die HSG eine Aufholjagd gestartet und drei Minuten vor Schluss gleich mehrfach die Chance auf den Ausgleich, musste sich aber mit einer bitteren 23:24-Niederlage auf den Heimweg machen.

„Wir haben nicht gut im Angriff gespielt und viele Bälle verloren“, ruft HSG-Trainer Daniel Eblen sich das Geschehen noch einmal ins Gedächtnis. Zudem hatte er bereits nach 17 Spielminuten auf Fabian Wiederstein verzichten müssen, der nach einer harten Entscheidung mit der Roten Karte bedacht worden war. Eblen: „Es waren viele Fehler im Spiel, eben ein typischer Saisonauftakt. Jetzt wollen wir zeigen, dass wir es besser können.“

Brandgefährlicher Gegner aus Mittelhessen

Leicht wird dieses Unterfangen gegen einen brandgefährlichen Gegner aber nicht. Zwar mussten die Mittelhessen zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen und rutschten hinter die HSG auf Platz 15 ab, doch vor allem die offensiven Abwehrformationen machen den Ex-Erstligisten besonders unbequem. Als schwierig zu bespielen stuft Eblen das Team von Frederik Griesbach ein. Der hatte nach der jüngsten 32:34-Niederlage in Bietigheim zugeben müssen, dass der TVH „jetzt in Konstanz richtig unter Druck“ stehe.

Hüttenberg verfügt mit dem wieder genesenen Markus Stegefelt und dem ehemaligen tschechischen Nationalspieler Thomas Sklenak (37) sowie dem drittbesten Torschützen der Liga, Björn Zintel, und Dieudonné Mubenzem über enorm viel Qualität. Das Trio Mubenzem, Stegefelt und Zintel war in Bietigheim für 23 der 32 Hüttenberger Tore verantwortlich, sodass Eblen vor einem gleichsam wurf- wie spielstarken Rückraum warnt. Und vor der ungewohnten Aufgabe gegen die nicht oft in der 2. Bundesliga praktizierte 3:2:1-Deckung.