Fußball-Verbandsliga: SC PfullendorfDJK Donaueschingen (Samstag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz). – Auf Rang fünf hat der SC Pfullendorf die Hinrunde in der Verbandsliga beendet. Auch wenn der Rückstand auf Spitzenreiter Offenburger FV auf acht Zähler angewachsen ist, wollen sich die Linzgauer in der zweiten Saisonhälfte tabellarisch weiter verbessern. Hierfür ist in der Rückrunde deutlich mehr Konstanz vonnöten, gerade an der Auswärtsschwäche muss die Elf von Trainer Adnan Sijaric dringend arbeiten.

Donaueschingen kommt in den Linzgau

Zum Start in die Rückserie erwartet der SCP am Samstag den Tabellenvorletzten DJK Donaueschingen. Schwarzwald-Bodensee-Derbys sind im südbadischen Oberhaus eine echte Rarität geworden. In der vergangenen Saison mischte kein einziges Team aus dem Bezirk Schwarzwald mit. Erstmals den Aufstieg in die Verbandsliga hat als Meister der Landesliga-Staffel 3 die DJK Donaueschingen geschafft.

Die Gäste haben eine Negativserie

Die Elf von Tim Heine belegt aktuell den vorletzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt vier Zähler. Die letzten drei Punktspiele haben die Grün-Weißen punktlos mit einem Torverhältnis von 0:11 beendet. Zudem wird DJK-Torjäger Stephan Ohnmacht wegen einer Schambeinentzündung in diesem Jahr nicht mehr spielen können. Beste Vorzeichen für den SCP? Der kam im Hinspiel nicht über ein 1:1 hinaus.

SCP will das letzte Heimspiel 2019 gewinnen

Nicht nur deshalb erwartet der Pfullendorfer Trainer mit der DJK Donaueschingen keine einfache Aufgabe. „Sie kommen immer nur schwer zu Punkten, bekommen aber eigentlich immer sehr gute Kritiken. Dass sie gefährlich sind, haben sie uns schon wissen lassen beim 1:1 in der Vorrunde“, sagt Sijaric, der mit seiner Truppe das letzte Verbandsliga-Heimspiel 2019 unbedingt gewinnen will.

Personell bleibt die Situation zur Vorwoche unverändert. „Etwas schwierig, aber die Jungs beißen auf die Zähne“, gibt sich SCP-Coach Sijaric gewohnt kämpferisch. Der Spielbeginn wurde eine halbe Stunde nach hinten verlegt, um sich auf dem hochfrequentierten Kunstrasen optimal vorzubereiten. (stl)

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FC 03 Radolfzell – FC Waldkirch (Samstag, 14.30 Uhr, Kunstrasen). – Das vorletzte Spiel vor der Winterpause bestreitet der FC Radolfzell am Samstag gegen den FC Waldkirch. Die Mettnauer sind mit 21 Punkten im Soll, in der Tabelle könnten sie etwas besser dastehen als Rang neun. Dies liegt auch daran, dass die Verbandsliga sehr ausgeglichen ist.

Serie von Unentschieden

Das Hinspiel war eine Partie mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Radolfzell ging schon nach drei Minuten durch einen Strafstoß in Führung und spielte 87 Minuten in Überzahl. Das Team baute die Führung durch Paul Strauß sogar noch auf 2:0 aus. Nach der Pause kam Radolfzell dann nicht mehr ins Spiel wie in der ersten Hälfte. Waldkirch kam durch ein Eigentor zum 1:2 und nach einer Gewitterunterbrechung noch zum 2:2. Für Radolfzell war es ein verlorener Punkt und der Beginn einer Serie von Unentschieden.

Im direkten Duell liegt Radolfzell vorne

Jetzt gilt es für den FC Radolfzell, vor eigenen Fans diese Scharte auszuwetzen. Im direkten Duell steht es 4:3 für die Mettnauer. Da Waldkirch als Tabellenelfter nur drei Punkte Rückstand auf Radolfzell hat, sollten die Gastgeber gewinnen, um den Abstand auf die hinteren Ränge zu vergrößern. Die Offensive ist das Prunkstück des Teams vom Bodensee, das mit Alexander Stricker, Robin Niedhardt, Paul Strauß und Tobias Krüger über Klassestürmer verfügt.

Punkte sollen auf der Mettnau bleiben

Der FC 03 Radolfzell sollte bei den Gästen besonders auf Sandro Rautenberg und Dominik Frassica achten, die zusammen 19 der 31 Treffer erzielt haben. Aber mit Lukas Lindl hat Waldkirch auch einen der besseren Torhüter der Verbandsliga. Sollte der FC Radolfzell sein Können abrufen, sind die Chancen groß, dass die Punkte auf der Mettnau bleiben. (km)

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