Volleyball, 2. Bundesliga: SV Schwaig – TSV Mimmenhausen 3:2. – Nach zehn Siegen hintereinander gingen Spielertrainer Christian Pampel und seine Volleyballer als Verlierer (27:25, 24:26, 25:15, 23:25 und 10:15) vom Feld. Dass das gegen den SV Schwaig passiert ist, überrascht nicht. Mimmenhausen hat in seiner Zweitliga-Vita noch keinen einzigen Erfolg gegen die Franken stehen. An der Tabellenspitze hat sich indes nichts verändert. Der TSV Mimmenhausen bleibt Spitzenreiter, weil Verfolger Karlsruhe sich einen Ausrutscher beim abstiegsgefährdeten TuS Kriftel geleistet hat.

„Ich verliere ungern“, kommentierte Pampel das „korrekte Ergebnis“ und fügte gleich an, dass ein „paar blöde Fehler“ von ihm und seinen Spielern zur knappen Niederlage in einem „engen Spiel gegen einen guten SV Schwaig“ geführt hätten. Außerdem sei noch ein wenig Pech mitverantwortlich für die erste Niederlage seit Monaten.

Guter Beginn

Dabei hatte das Spitzenspiel so ganz nach dem Geschmack der Gäste begonnen. Gut gestartet (8:5, 16:15) ließen sich die Blau-Gelben von druckvollen Schwaiger Aufschlägen, deren starkem Block (18:21, 22:23) und zwei Satzbällen (23:24, 24:25) nicht vom Weg abbringen. Drei Punkte in Folge – und es stand 27:25.

„Das enge Spiel auf hohem Niveau“ (Pampel) fand im zweiten Satz seine Fortsetzung. Den entschieden die beiden letzten Bälle. Zuvor hatte Mimmenhausen einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen müssen (4:8, 11:16), robbte sich dann heran (15:16), um Schwaig wieder davonziehen lassen zu müssen (21:24). Pampel & Co. hatten trotzdem ihre Chance (24:24). Schwaig aber blieb cool und glich aus (26:24).

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Was passiert, wenn die Balance zwischen druckvollem und zu risikoreichem Service verloren geht: der dritte Durchgang war ein Paradebeispiel dafür. Das Team von Trainer Milan Maric überzog – und bekam keinen Fuß mehr auf den Boden (4:8, 11:16, 15:24, 15:25).

„Bittere Bälle“ kassiert

Weil aber die Gastgeber nach dem Wechsel erneut „wahnsinnig gut aufgeschlagen“ (Pampel) haben, dazu Mimmenhausen einige „bittere Bälle“ (Pampel) kassieren musste, ging dieser Satz eben wieder an den Tabellendritten (8:5, 16:13, 19:18, 24:22, 24:23, 25:23). Und der Verfolger setzte die Annahme des Spitzenreiters auch im anschließenden Tiebreak so unter Druck, dass der letzte Schlagabtausch „eine klare Geschichte“ (4:8, 10:14, 10:15) wurde.

Obwohl der TSV Mimmenhausen an den „falschen Stellen ein paar doofe Fehler“ gemacht hatte, hat die Niederlage auch etwas „Schönes“ (Pampel). Mit jetzt 42 Punkten ist bei zwei Absteigern auch rein rechnerisch der Klassenerhalt in trockenen Tüchern.

TSV Mimmenhausen: Ott, Birkenberg, Pampel, Hoffmann, Becker, Cipollone (MVP), L. Diwersy (Libero).