Regionalliga: TTC Singen – 1. FSV Mainz 05 II (Sonntag, 14 Uhr, Bruderhofhalle). – Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr als Oberligameister wagt der TTC Singen den nächsten großen Schritt und geht als Aufsteiger in der Regionalliga Südwest, der vierthöchsten deutschen Liga, an die Platten, um sich mit den Topteams des Südwestens zu messen.

Ein TTR-Wert (Tischtennis-Rating) von über 2000 Punkten ist in den meisten Teams durchgängig Standard und gilt als Qualitätsmerkmal für wirklich herausragende Spieler.

Klare Außenseiterrolle trotz Robertson

Beim Aufsteiger aus dem Hegau haben nur die Topspieler Adam Robertson und Roman Rosenberg einen Wert in dieser Größenordnung. Robertson weist sogar den höchsten Wert aller Spieler in der Regionalliga Südwest auf.

In Singen ist man sich der klaren Außenseiterrolle deshalb absolut bewusst. Mit viel Freude, Kameradschaft und großer Motivation möchten die Hegauer trotzdem die neue Runde und die große Herausforderung bestreiten und versuchen, den Großen so oft wie möglich ein Bein zu stellen und im Idealfall sogar die Klasse zu halten.

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Angeführt von Robertson und Rosenberg, die beide bereits in der 2. Bundesliga aktiv waren, hat sich der TTC Singen im Vergleich zum Meisterjahr personell nicht verändert. Lediglich das Talent Kai Moosmann wird nach einem Auslandsaufenthalt wieder mit von der Partie sein. Komplettiert wird die Mannschaft des TTC Singen von Abwehrass Niko Vasdaris, Jan-Philip Dannegger sowie Routinier und Mannschaftskapitän Rolf-Dieter Loss.

Bereits zum Auftakt gegen den 1. FSV Mainz 05 II erwarten die Singener in eigener Halle einen starken Gegner, gegen den sie schon zu Saisonbeginn nichts zu verlieren, aber dafür viel zu gewinnen haben werden.

Hegauer wollen mit Lockerheit überraschen

Mit einem positiven Verlauf der Eingangsdoppel sowie einem Punkteplus im vorderen Paarkreuz gegen die stark einzuschätzenden Luka Mladenovic und Bing Li, kann für die Hohentwieler einiges möglich werden. Zwar ist Mainz ab Position drei klar zu favorisieren. Kann Singen allerdings die notwendige Lockerheit an den Tag legen, ist die eine oder andere Überraschung keineswegs unmöglich. (as)

Der TTC Singen geht voraussichtlich mit folgender Aufstellung ins Match: 1. Adam Robertson (2287), 2. Roman Rosenberg (2229), 3. Niko Vasdaris (1953), 4. Jan-Philip Dannegger (1939), 5. Kai Moosmann (1948), 6. Rolf-Dieter Loss (1937).