Wie sieht‘s aus innendrin?

Es sind sehr gemischte, komische Gefühle. Wir haben mit fünf Toren Unterschied verloren und doch meine ich, es hätte günstiger ausgehen können.

Sie denken an die Start- und die Schlussphase?

Genau. 0:3, 1:4, 2:5, wir mussten gleich hinterherrennen, haben das aber zeitweise gut gemacht. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir ein besseres Angriffsspiel mit viel mehr Tempo aufs Parkett bekommen. Und wir waren ja auch dran bis auf zwei Tore.

Mit etwas Glück und ein bisschen mehr Konzentration hätte das Ergebnis günstiger aussehen können.

Handball ist eben manchmal brutal. Wenn Tom (Wolf; die Red.) den Siebenmeter reinmacht und wir den letzten Wurf verhindern, wären es nur drei Treffer Differenz gewesen. So ein doofes Tor – das ist es, was die komischen Gefühle ausmacht.

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Und damit ist die Vorentscheidung schon vor dem Rückspiel gefallen?

Auf keinen Fall. Die Enttäuschung, die komischen Gefühle werden schnell weg sein. Wir lassen die Köpfe nicht hängen. Der Fußball hat in der vergangenen Woche gezeigt, dass Wunder möglich sind. Und wir brauchen ja gar kein Wunder.

Sondern?

Einen gelungenen Start und ein bisschen Spielglück, dann ist in unserer Halle mit unseren Fans noch alles drin.

Fragen: Ralf Mittmann