Die Gretchenfrage nach einer 23:21-Führung: War das 23:23 ein gewonnener oder verlorener Punkt in Lübbecke?

Definitiv ein gewonnener Punkt, auch wenn man sich darüber schon Gedanken machen kann. Am Ende des Tages, mit dem zweiten Spiel innerhalb von 47 Stunden, ist es aber ein gewonnener, für den wir alles reingeworfen haben. Wir haben uns den Punkt hart erkämpft und kühlen Kopf bewahrt.

Also gar kein Hadern, dass es wieder nicht für den ersten Auswärtssieg gereicht hat oder ein klein wenig Glück auf Ihrer Seite ist?

Man will natürlich immer gewinnen und ist mit einem Unentschieden nie 100 Prozent zufrieden. Trotzdem freuen wir uns jetzt, dass wir auswärts endlich einmal gepunktet haben. Dann holen wir einfach im nächsten Auswärtsspiel die zwei Zähler.

Was war in Lübbecke in der Abwehr los?

Das war einfach überragend, vor allem wie Fabian Wiederstein und Tom Wolf im Innenblock über 60 Minuten mit purem Kampf alles rausgehauen haben. Hier haben wir uns den Punkt hart erarbeitet und auch verdient.

Ihr Treffer zum 21:18 geht sogar als 5000. Tor der HSG Konstanz in der 2. Bundesliga ein.

Das kostet mich natürlich sofort wieder etwas in die Mannschaftskasse. Ich muss das aber selbst erst noch einmal überprüfen, ob ich zur Kasse gebeten werden kann oder nicht. (grinst) Aber es war ja nur ein Tor von 23. Mich interessiert deshalb nur der Punkt, alles andere ist mir völlig egal.

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Ein Teilerfolg wahrscheinlich vor allem auch für die Moral?

Klar. Das hat schon für gute Laune gesorgt. Wir wissen jetzt, dass wir auch in fremder Halle Zählbares mitnehmen können, dass wir bei einem wirklich guten Team wie Lübbecke mithalten, es ärgern und sogar dort punkten können.

Was heißt das für das nächste wichtige Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen Bayer Dormagen?

Zwei Punkte. (lacht)