Laufsport: In Freiburg fanden die deutschen Meisterschaften im Halbmarathon statt. Auf dem anspruchsvollen Kurs, der neben einigen Steigungen auch mit vielen Kehren und Kopfsteinpflaster-Passagen aufwartete, konnten die Bezirksathleten tolle Ergebnisse erzielen. Mit Florian Röser vom TV Konstanz und Christin Wintersig vom SV Reichenau platzierten sich zwei Sportler aus dem Bezirk unter den ersten Zehn.

Röser auf Platz sieben

Bei Regen und Temperaturen unter zehn Grad fühlte sich Röser pudelwohl und konnte einen hervorragenden siebten Platz herauslaufen. Gleichzeitig unterbot er mit einer Zeit von 65: 40min deutlich seine Halbmarathon-Bestmarke. Nachdem der Konstanzer auf der leicht ansteigenden ersten Hälfte bereits viel Energie investierte, musste er den Kontakt zur Spitzengruppe zunächst abreißen lassen.

Mit einer sehr starken Schlussphase kam er den führenden Läufern um den späteren Sieger Moritz Beinlich (Regensburg) jedoch wieder näher. Röser bestätigt damit seine Leistungsentwicklung der letzten Jahre und zeigt, dass auf nationaler Ebene immer mit ihm zu rechnen ist.

Persönliche Bestzeit für Snehotta

Ebenfalls vom TV Konstanz ging Paul Snehotta an den Start. Auch er musste einem hohen Anfangstempo Tribut zollen und verlor dadurch einige Plätze auf der zweiten Streckenhälfte. Dennoch konnte er mit seiner Zeit von 69:15 min und einem 25. Platz neben einer persönlichen Bestzeit sein bisher bestes Resultat bei deutschen Meisterschaften erzielen. Ein weiterer Bezirksläufer, Gerhard Schneble vom TV Gailingen, sicherte sich Platz drei in der Altersklasse M50 in 1:16,59 Stunden.

Christin Wintersig wird Siebte

Christin Wintersig vom SV Reichenau gestaltete das Rennen vom Start weg bewusst locker. Dadurch konnte sie sich auf der zweiten Hälfte deutlich steigern und einen starken siebten Platz in der weiblichen U23 holen. Die Läuferin vom SV Reichenau gestand im Ziel, dass sie mit der Zeit von 1:27:46 h nicht ganz zufrieden ist. Dennoch ist die Platzierung ein toller Erfolg für sie.