Fußball-Oberliga: 1. FC Rielasingen-Arlen – 1. Göppinger SV (Mittwoch, 18.30 Uhr). – Der 1:0-Erfolg in Reutlingen war enorm wichtig für den 1. FC Rielasingen-Arlen und ein guter Start in diesen intensiven Monat. In der Oberliga Baden-Württemberg geht es nun mit hoher Schlagzahl weiter, denn die Oberligakommission hat das Ziel ausgegeben, dass bis zum 3. November alle Nachholpartien gespielt sein sollen, damit die Tabelle dann wieder ein aussagekräftiges Profil besitzt.

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Das bedeutet für alle Oberligavereine eine große körperliche Belastung. In diesen Wochen wird sich für die meisten Vereine zeigen, wohin die Reise in dieser Saison gehen wird. Die Rielasinger können von Glück sprechen, die Nachholspiele auf der heimischen Talwiese durchführen zu können. Insgesamt stehen im Monat Oktober für die Mannschaft von Michael Schilling sieben Spiele an, vier davon auf eigenem Platz. Und dieses Programm hat es wahrlich in sich: 1. Göppinger SV, TSG Backnang, FC 08 Villingen und die Stuttgarter Kickers. Das bedeutet, die Oberligaspitze gibt sich die Ehre im Hegau und mit den Stuttgarter Kickers der große Titelfavorit neben dem SGV Freiberg.

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Am heutigen Mittwoch ist nun der 1. Göppinger SV zu Gast auf der Talwiese. Die Mannschaft vom Fuße des Hohenstaufen steht im Moment auf Platz fünf, ist bei zwei Spielen Rückstand auf Tabellenführer TSG Backnang in Schlagweite zu Platz eins. Dazu kommt, dass die Göppinger die aktuell längste Serie von ungeschlagenen Spielen aufzuweisen haben. Am zweiten Spieltag unterlag der SV beim 1:3 in Villingen. Seither gab es vier Siege und drei Unentschieden (alle 1:1). Auch am vergangenen Samstag bei den Sportfreunden Dorfmerkingen gab es ein Remis, erst in der Nachspielzeit gelang der Ausgleich.

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Dennoch präsentiert sich der 1. Göppinger SV auch in dieser Saison wieder sehr stabil, auch wenn sich vor der Saison der Teamleader Kevin Dicklhuber verabschiedet hat und nun bei den Stuttgarter Kickers am Ball ist. Die Mannschaft von Gianni Covelli mag zwar den Unterschiedsspieler verloren haben, dem langjährigen Coach ist es aber gelungen, den Weggang des eigentlich Unersetzlichen zu kompensieren. Der Kader des Gastes ist weiterhin sehr gut zusammengesetzt, es sind Spieler mit langjähriger Regional- und Oberligaerfahrung im Kader. Überraschend ist, dass der beste Torschütze Mergim Neziri ein Defensivspieler ist. Der erfahrene Spieler traf noch in keiner Saison so oft.

Niedermann und Matt fehlen

Die Talwiesen-Elf zeigte sich in den bisherigen Heimspielen sehr stabil, beeindruckte vor allem gegen den Titelaspiranten aus Freiberg. Zuletzt fehlten verletzungsbedingt Daniel Niedermann und Christoph Matt. Sie werden wohl auch weiterhin ausfallen. Alle anderen Spieler, die beim Auswärtssieg in Reutlingen zum Einsatz kamen, werden aber wohl wieder zum Kader zählen. (te)