Dominik Emminger war hin- und hergerissen. Auf der einen Seite Freude über sein Oberliga-Debüt, bei dem er dann auch gleich ein Tor erzielte. Auf der anderen die Enttäuschung über die 2:5-Niederlage gegen Bietigheim-Bissingen. Mit ihm unterhielt sich der SÜDKURIER anschließend.

Haben Sie schon eine Erklärung für die Niederlage?

Weil wir schlicht und einfach von der ersten Minute an nicht das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten.

Können Sie dies etwas konkretisieren?

Wir waren in vielen Situationen nicht aggressiv genug, gerade beim eigenen Aufbauspiel haben wir die Vorgaben vom Trainer nicht erfüllt. Dann haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht, die vom Gegner dann auch gnadenlos bestraft wurden.

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Zu Ihnen persönlich: Wann haben Sie erfahren, dass Sie gegen Bietigheim-Bissingen spielen?

Am Abend vorher sagte mir Marcel Yahyaijan, dass ich mich bereithalten soll und auf jeden Fall im Kader stehe. Aufgrund des Spielstandes kam ich dann als Stürmer rein, um vielleicht nochmals einen Impuls zu setzen.

Dann erzielen Sie bei ihrem Debüt auch gleich ein Tor.

Das ist natürlich eine super Sache und für mich eine Riesen-Geschichte. Auch hatte ich gehofft, mit diesem Treffer noch einmal die Wende einläuten und die Jungs mitreißen zu können. Leider hat dies nicht geklappt.

Trübt dies Ihre eigene Freude?

Es geht nicht um mich, sondern um die Mannschaft. Zu der ich in jeder Situation stehe, wir gewinnen oder verlieren zusammen. Ich freue mich zwar über meine Premiere und mein Tor, doch hält sich die Begeisterung in Grenzen.